Orion: Samsung kündigt Dual-Core-Prozessor für Smartphones an
Der Orion wird in 45-Nanometer-Technik gefertigt und verfügt über zwei Cortex-A9-Kerne, die jeweils mit 1 GHz getaktet sind und je über 32 KByte Daten- sowie 32 KByte Instruktionscache verfügen. Samsung hat zudem 1 MByte L2-Cache in die CPU integriert.
Darüber hinaus hat Samsung Einheiten zur Hardwarebeschleunigung integriert, beispielsweise Video-Encoder und -Decoder. So soll der Chip in der Lage sein, Videos in voller HD-Auflösung von 1080p mit 30 Bildern pro Sekunde wiederzugeben und auch aufzuzeichnen. Die integrierte GPU soll gegenüber dem Vorgänger des Orion die Grafikleistung verfünffachen.
Diverse integrierte Schnittstellen sollen für hohe Flexibilität sorgen und den Aufwand für Gerätehersteller reduzieren. So lassen sich an den Prozessor NAND-Flash, moviNAND, eine SSD oder Festplatte per SATA anbinden und auch eine eMMC-Schnittstelle steht zur Verfügung. Auf Speicherseite kann LPDDR2 oder DDR3 verwendet werden. Auch einen GPS-Basisbandprozessor hat Samsung in den Chip integriert.
Dabei kann der Orion von Hause aus drei Displays ansteuern, zwei Displays, die direkt im Gerät sind sowie ein externes Display, das per HDMI 1.3a angebunden wird.
Samsung will seinen neuen, auf ARMs Cortex A9 basierenden Dual-Core-Prozessor ab dem vierten Quartal 2010 an ausgewählte Kunden ausliefern. Die Massenproduktion ist für die erste Hälfte des Jahres 2011 vorgesehen.



