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Playstation 3: Sony stoppt USB-Exploit mit neuer Firmware

Mit dem Firmwareupdate 3.42 unterbindet Sony auf der Playstation 3 die Möglichkeit, unsignierten Code auf der Konsole auszuführen. Das Playstation Network setzt das neue Update voraus, um online spielen zu können.
/ Alexander Syska
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Mit dem Firmwareupdate 3.42(öffnet im neuen Fenster) hat Sony die Möglichkeit, den XMB-Paket-Manager durch den PSJailbreak aufzurufen, geschlossen. Der XMB-Paket-Manager erlaubte dem Benutzer über eine Sicherheitslücke das Einspielen von unsigniertem Code in das System.

Das heutige Update ist zudem zwingend, um eine Verbindung zum Playstation Network aufzubauen. Wie PS3News(öffnet im neuen Fenster) berichtet, sind alle drei Playstation-Exploits PSJailbreak, PSFreedom und PSGroove somit nicht länger funktionsfähig. Wer weiterhin online spielen möchte, muss das Update installieren.

Auch der PSJailbreak-Stick ist nach dem Update(öffnet im neuen Fenster) nicht mehr funktionsfähig. Auch das Palm Pre und das N900 mit präparierter Firmware führen zu keiner Veränderung mehr auf der Konsole. Weitere Änderungen besitzt das Update scheinbar nicht. Sony hält sich zu dem Update bedeckt. Das offizielle Playstation-Blog verlinkt nur auf die Standard-Software-Webseite(öffnet im neuen Fenster) und zeigt nur alte Änderungen.

In Australien wurde derweil der Verkauf des PSJailbreak-Sticks durch eine einstweilige Verfügung gestoppt. In Australien ist das Aushebeln solcher Sicherheitssysteme nicht verboten. Da der PSJailbreak aber eine Möglichkeit bietet, Spiele auf die Festplatte zu kopieren, wurde der Verkauf gestoppt. Die zunächst auf den 31. August 2010 angesetzte Verhandlung wurde auf den 9. September 2010 vertagt.


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