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Und Microsoft?

Microsoft ließ sich beim Thema Tablets fast nicht blicken. Dabei besitzt der Konzern aus Redmond von allen Teilnehmern der Ifa die meiste Erfahrung. Tablet-PCs gibt es seit mehr als einer Dekade. Aber das nutzt Microsoft derzeit nicht, wenn es darum geht, Windows-Tablets zu ermöglichen.

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Auf einer speziellen Veranstaltung abseits der Ifa waren immerhin drei Tablets zu sehen - wohl auch um zu zeigen, dass Microsoft dieser Markt wichtig ist. Eines davon war Fujitsus T580. Als Convertible-Tablet-PC mit Business-Ambitionen fällt es aber eigentlich aus der Gruppe der Endanwendertablets heraus, nicht zuletzt aufgrund des Preises von rund 1.000 Euro. Allerdings hofft Fujitsu durchaus, mit dem Profigerät mit schneller Core-i-CPU den ein oder anderen Tablet-Interessenten einzufangen. In den USA wird es gar als Slate-Killer bezeichnet. Ein weiteres Gerät zeigte MSI, das bereits auf der Computex in Taiwan vorgestellt wurde.

Ein drittes Gerät mit dem Namen Smartmobilepad war zu sehen, ein ODM-Tablet, das seinen Namen für die Veranstaltung bekommen hat und darunter möglicherweise nie erscheinen wird. Der Anbieter ist First Metropolitan. Ein paar Demoanwendungen zeigten leider auch, wie schlecht es um Windows 7 im Bereich Touch bestellt ist. Eine E-Book-Anwendung lief auf dem Tablet, das auf der Pine-Trail-Plattform basiert, nur sehr schlecht. Flüssige Animationen beim Umblättern gab es nicht, die Reaktionsgeschwindigkeit erinnerte an frühere E-Ink-Reader, da der Atom-Prozessor so langsam ist und von den 3D-Fähigkeiten des Grafikkerns kein Gebrauch gemacht wird.

Eine Aussage zu Windows Embedded Compact 7 war Microsoft auch auf dieser Veranstaltung nicht zu entlocken. Seit Steve Ballmer Ende Juli 2010 verkündet hatte, Tablets seien in Vorbereitung, ist es erstaunlich still geworden um den Windows-CE-Nachfolger.

Allgegenwärtig: Apples iPad

Apple war auf der Messe mit dem iPad nicht vertreten. Trotzdem rannten einige Messehostessen mit iPads herum, die Geräte schmückten zahlreiche Stände. Angefangen bei Ständen des Axel-Springer-Verlags, der im iPad ohnehin den Heilsbringer sieht, über Hi-Fi-Anbieter, die es als Fernbedienung nutzen, bis hin zu Zubehörmachern. Das Interesse an Apples Tablets ist weiterhin vorhanden, der Vorsprung gegenüber Android und vor allem Windows ist einfach beachtlich.

Ein Fazit lässt sich nach der Ifa ziehen: Tablets sind jetzt überall, mit Android entwickelt sich ein ernsthafter Konkurrent zu Apples iOS-Plattform. Aber Android allein genügt nicht, es muss mehr dahinterstehen: eine Firma mit viel Willen und einer aktiven Entwicklergemeinde. Daran werden viele Firmen scheitern. Hoffen kann vor allem Samsung: Im Handybereich ist der Hersteller groß vertreten und kann den Sprung auf ein Tablet leicht vollziehen. Zudem will Samsung auch Fernseher mit einer eigenen App-Plattform versorgen, die kompatibel zu den Handys und Tablets ist. Gute Chancen dürfte auch das WeTab haben. Das eigene Konzept ist da und das Marketing funktioniert zumindest in Deutschland recht gut. Viele andere müssen sich erst noch beweisen, dazu gehört auch der langsam aufwachende Riese Microsoft.

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NImassus 25. Dez 2010

Microsoft gibt minimalanforderungen damit das WP7 flüssig läuft, na oben hin is den...

iMäc4Ever 09. Sep 2010

Doof nur, dass ich selber Apple-User bin. Im Gegensatz zu dir halt einer der wenigen...

Trollexorzist 08. Sep 2010

Nunja, der Artikel geht, insofern man ihn auch mal gelesen hat, mehr der Frage nach, wo...

preismitvertrag 07. Sep 2010

kt

Trollversteher 07. Sep 2010

Nicht jeder spielt nur Shooter...


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