Abo
  • Services:

Cover Story

iRivers E-Book-Reader mit buntem Deckel

Schickes Design und flippiges Zubehör - das bietet der neue E-Book-Reader des koreanischen Herstellers iRiver: Die weißen Geräte können mit einem farbigen Deckel aufgepeppt werden. Neu sind auch der Touchscreen und die WLAN-Anbindung an einen Onlinebuchladen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cover Story: iRivers E-Book-Reader mit buntem Deckel

Auch iRiver hat einen neuen E-Book-Reader zur Internationalen Funkausstellung nach Berlin mitgebracht. Wie der Vorgänger, der Story, wartet auch der Cover Story mit einem schicken Design und einem schön gestalteten Menü auf, das einem Bücherregal nachempfunden ist.

Finger oder Stift

Stellenmarkt
  1. ELAXY | CREALOGIX, Jever, Puchheim bei München, Stuttgart
  2. Deutsche Schillergesellschaft e.V., Marbach am Neckar

Auffälligster Unterschied zwischen den Geräten ist, dass die Tasten verschwunden sind - das neue Gerät, das die Bezeichnung Cover Story trägt, verfügt über einen 6 Zoll großen Touchscreen, über den das Gerät bedient wird. Das geht mit dem Finger oder mit dem Stift, der seitlich im Gehäuse untergebracht ist. Entsprechend verfügt das Gerät nur über ein weiteres Bedienelement: eine längliche Taste links neben dem Bildschirm. Sie dient zum Aufrufen des Menüs sowie als Zurück-Taste. Durch Kippen nach links und rechts kann der Nutzer damit vor- und zurückblättern. Da das Gerät über einen Lagesensor verfügt, kann die Taste mit der rechten ebenso wie mit der linken Hand bedient, Texte und Bilder im Hoch- oder im Querformat betrachtet werden.

  • iRivers E-Book-Reader Cover Story (Foto: wp)
  • Als Zubehör gibt es bunte Deckel. (Foto: wp)
  • Der WLAN-fähige E-Book-Reader hat eine direkte Verbindung zu einem Onlinebuchladen. (Foto: wp)
iRivers E-Book-Reader Cover Story (Foto: wp)

Der E-Book-Reader unterstützte eine Reihe von Text- und Office-Formaten wie ePub, PDF, TXT, FB2, PPT, XLS und DOC, wobei ePub- und PDF-Dateien mit dem Kopierschutz von Adobe ausgestattet sein können. Er stellt Bilder in den Formaten JPG, BMP, PNG und GIF dar. An Audioformaten spielt Cover Story neben den gängigen Formaten MP3 und WMV noch OGG ab. Er nimmt auch Töne auf, diese allerdings nur in MP3. Wie der Story ist auch der Cover Story explizit für das Lesen von Comics vorgesehen. Die Bildergeschichten werden als zip-Datei auf das Gerät geladen. Vorinstalliert ist zudem ein einsprachiges englisches Wörterbuch.

Bunte Deckel

Damit der Bildschirm unterwegs geschützt ist, hat der E-Book-Reader einen Deckel. Der mitgelieferte ist weiß wie das Gehäuse. Wer es lieber farbig hat, kann zusätzlich einen bunten Deckel für das Gerät kaufen. Im Angebot sind unter anderem Rot, Grün und Schwarz sowie einige Deckel mit Muster. Der Hersteller erwägt zudem, Nutzern die Möglichkeit zu geben, Deckel selbst zu gestalten.

Den E-Book-Reader wird es in zwei Ausführungen geben: mit und ohne WLAN (802.11b/g). Letzterer bietet neben den Lesefunktionen noch die Möglichkeit, E-Mails zu lesen und zu verschicken sowie online Bücher einzukaufen. In Korea bietet iRiver den Nutzern zudem die Möglichkeit, die Tageszeitung auf dem E-Book-Reader zu lesen. Dazu kooperiert das Unternehmen mit verschiedenen Zeitungsverlagen. Ob diese Funktion auch hierzulande angeboten wird, ist laut iRiver noch nicht klar. Äußerlich unterscheiden sich die beiden darin, dass der WLAN-fähige Cover Story einen silbergrauen Streifen an der Seite des Gehäuses hat.

E-Book-Laden zur Buchmesse

Das Gerät ohne WLAN soll noch im September 2010 für 219 Euro auf den Markt kommen. Der WLAN-fähige E-Book-Reader soll zur Frankfurter Buchmesse im Oktober zu haben sein. Dann wird auch der Buchshop online gehen, den iRiver derzeit zusammen mit einem großen deutschen E-Book-Anbieter Partner aufbaut. Wer das ist, wollen die Koreaner in den nächsten Tagen bekanntgeben.

Im Gegensatz zu anderen Anbietern von E-Book-Readern fertigt iRiver die Geräte selbst. Dazu hat das Unternehmen zusammen mit LG das Joint Venture L&I gegründet, das die E-Book-Reader herstellt. LG ist dabei für die Produktion des Bildschirms zuständig, während iRiver das Design und die Technik beisteuert.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 9,99€
  2. 4,25€

Yeeeeeeeeha 05. Sep 2010

ACK. Dachte ich mir auch gerade. Totaler Design-Fail. Gut, Form follows function, aber...

Milber 04. Sep 2010

Endlich ein EBook-Reader, den man mit einem farbigen Deckel ausrüsten kann. Und das nennt...

Dadie 04. Sep 2010

Ich finde das Design ziemlich schön. Keine große "Verzierung". Einfach auf das Nötigste...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Urheberrrecht: Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
Urheberrrecht
Etappensieg für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

Trotz aller Proteste: Der Rechtsausschuss des Europaparlaments votiert für ein Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Nun könnte das Plenum sich noch dagegenstellen.

  1. Leistungsschutzrecht Nur Einschränkungen oder auch Chancen?
  2. Vor Abstimmung 100 EU-Abgeordnete lehnen Leistungsschutzrecht ab
  3. Urheberrecht EU-Staaten für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter

K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

Anthem angespielt: Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall
Anthem angespielt
Action in fremder Welt und Abkühlung im Wasserfall

E3 2018 Eine interessante Welt, schicke Grafik und ein erstaunlich gutes Fluggefühl: Golem.de hat das Actionrollenspiel Anthem von Bioware ausprobiert.

  1. Dying Light 2 Stadtentwicklung mit Schwung
  2. E3 2018 Eindrücke, Analysen und Zuschauerfragen
  3. Control Remedy Entertainment mit übersinnlichen Räumen

    •  /