• IT-Karriere:
  • Services:

E-Book-Reader

Pocketbook stellt neue Geräte vor

Das ukrainische Unternehmen Pocketbook hat neue E-Book-Reader vorgestellt. Darunter ist ein tabletartiges Gerät mit einem farbigen Flüssigkristallbildschirm.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Book-Reader: Pocketbook stellt neue Geräte vor

Wie im vergangenen Jahr stellt das ukrainische Unternehmen Pocketbook auf der Internationalen Funkausstellung (Ifa) eine Reihe von E-Book-Readern vor. Außerdem hat Pocketbook einen eigenen E-Book-Store angekündigt.

Reader mit E-Ink

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin

Die E-Book-Reader Pro 602, Pro 603, Pro 902 und Pro 903 verfügen alle über ein Display mit der E-Ink-Technologie, allerdings noch nicht über die neue Pearl-Technik, da diese Bestände derzeit nur Amazon und Sony zur Verfügung stehen. Pro 602 und Pro 603 verfügen über einen 6 Zoll (15,4 cm) großen Bildschirm mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln, während der von Pro 902 und Pro 903 eine Diagonale von 9,7 Zoll (24,6 cm) hat. Die Auflösung hier liegt bei 1.200 x 825 Pixeln. Alle Bildschirme sind Touchscreens, über die die Geräte bedient werden.

  • Pocketbook IQ mit Farbdisplay (Foto: Pocketbook)
  • Pocketbook mit 9,7-Zoll-Display (Foto: wp)
  • Geräte mit 9,7-Zoll- und 6-Zoll-Display im Vergleich (Foto: wp)
Pocketbook mit 9,7-Zoll-Display (Foto: wp)

Alle vier E-Book-Reader verfügen über einen 533-MHz-Prozessor und 256 MByte Arbeitsspeicher. Der Speicher kann mit einer Mikro-SD-Karte um bis zu 32 GByte ergänzt werden. Als Schnittstellen stehen USB, WLAN (802.11 b/g) und Bluetooth zur Verfügung. Pro 603 und Pro 903 verfügen zusätzlich noch über eine UMTS-Anbindung.

Als Betriebssystem setzt Pocketbook Linux ein, die Software auf den Geräten ist Open Source. Die Geräte unterstützen 16 Textformate, darunter auch zwei Systeme für den Kopierschutz, sowie mehrere Grafik- und Audioformate. Pocketbook hat auch eine Vorlesefunktion integriert, die einen Text als Sprache ausgibt. Der Nutzer kann die Texte über den Kopfhörer (3,5-mm-Klinkenbuchse) anhören oder über die beiden Lautsprecher, über die jedes Gerät verfügt.

IQ mit Farbdisplay

Zusätzlich zu den vier Geräten mit E-Ink-Bildschirm hat Pocketbook ein Gerät mit einem farbigen Flüssigkristallbildschirm vorgestellt, den IQ. Dieser hat eine Diagonale von 7 Zoll (17,8 cm) mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln und ist ebenfalls ein Touchscreen. Der Prozessor des Gerätes hat eine Taktrate von 533 MHz, als Arbeitsspeicher stehen 256 MByte zur Verfügung.

Zwar sei E-Ink angenehmer zum Lesen, doch viele Nutzer bevorzugten einen Farbbildschirm, erklärte Anatoli Loucher, Geschäftsführer von Pocketbook Deutschland, im Gespräch mit Golem.de. Für sie sei der IQ gedacht. Darauf können Nutzer nicht nur digitale Bücher lesen, sondern auch über WLAN (802.11 b/g/n ) im Internet surfen oder Mails lesen.

E-Book-Reader oder Tablet?

Tablets könnten zwar auch als E-Book-Reader genutzt werden, so Loucher, der IQ sei aber in erster Linie ein Lesegerät, das zusätzliche Funktionen beinhalte. Das Betriebssystem des IQ ist Android 2.0. Wie bei anderen Android-Geräten hat der Nutzer die Möglichkeit, Applikationen aus einem App Store auf das Gerät zu laden. Allerdings werde IQ keine Anbindung an den Android Market von Google bekommen, da dieser einen GPS-Chip erfordere, über den das Gerät nicht verfügt. Pocketbook werde deshalb auf einen alternativen App Store zurückgreifen, sagte Loucher.

Die Geräte, die von dem chinesischen Unternehmen Foxconn gefertigt werden, sollen voraussichtlich im November 2010 erhältlich sein. Zum Preis machte Pocketbook keine Angaben.

Eigener E-Book-Shop

Im Oktober wird Pocketbook zudem einen eigenen Onlinebuchladen mit dem Namen Bookland.net eröffnen. Derzeit bietet Bookland rund 30.000 kostenlose Bücher in über 60 Sprachen an. Künftig will das Unternehmen auch digitale Bücher über das Angebot verkaufen. Start ist voraussichtlich zur Frankfurter Buchmesse im Oktober. Dann sollen 200.000 Bücher bereitstehen, darunter allein 24.000 in Deutsch. Bis Ende des Jahres will Pocketbook über Bookland E-Books in allen europäischen Sprachen anbieten, später sollen Bücher in Sprachen wie etwa Japanisch folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 15,00€
  2. 39,99€
  3. 14,99€
  4. 37,49€

Leser 03. Sep 2010

Soweit ich weiß, haben die x03-Geräte ein Wacom-Display. Da dürfte man auch vernünftig...

Wartender 03. Sep 2010

Auf dieses Gerät warte ich schon lange. 9,7" mit DRM-Unterstützung, EPUB-Unterstützung...

xXx v2 03. Sep 2010

Damit wir deutschen gute und günstige Reader bekommen, werden die ukrainischen Geräte...


Folgen Sie uns
       


TES Morrowind (2002) - Golem retro_

Eine gigantische Spielwelt umgeben von Pixelshader-Wasser: The Elder Scrolls 3 Morrowind gilt bis heute als bester Teil der Serie. Trotz sperriger Bedienung war Morrowind dank der dichten Atmosphäre, der spielerischen Freiheit und der exzellenten Grafik ein RPG-Meilenstein.

TES Morrowind (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Sicherheitslücken: Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet
Sicherheitslücken
Microsoft-Parkhäuser ungeschützt im Internet

Eigentlich sollte die Parkhaussteuerung nicht aus dem Internet erreichbar sein. Doch auf die Parkhäuser am Microsoft-Hauptsitz in Redmond konnten wir problemlos zugreifen. Nicht das einzige Sicherheitsproblem auf dem Parkhaus-Server.
Von Moritz Tremmel

  1. Datenleck Microsoft-Datenbank mit 250 Millionen Support-Fällen im Netz
  2. Office 365 Microsoft testet Werbebanner in Wordpad für Windows 10
  3. Application Inspector Microsoft legt Werkzeug zur Code-Analyse offen

Support-Ende von Windows 7: Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist
Support-Ende von Windows 7
Für wen Linux eine Alternative zu Windows 10 ist

Windows 7 erreicht sein Lebensende (End of Life) und wird von Microsoft künftig nicht mehr mit Updates versorgt. Lohnt sich ein Umstieg auf Linux statt auf Windows 10? Wir finden: in den meisten Fällen schon.
Von Martin Loschwitz

  1. Lutris EA verbannt offenbar Linux-Gamer aus Battlefield 5
  2. Linux-Rechner System 76 will eigene Laptops bauen
  3. Grafiktreiber Nvidia will weiter einheitliches Speicher-API für Linux

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /