Philips: 3D-Fernseher im Kinoformat
Für die 3D-Unterstützung des Cinema 21:9 Platinum hat Philips die Bildwiederholfrequenz auf effektiv 400 Hz angehoben und legt zwei Shutter-Brillen als Zubehör bei. Zum Vergleich: Der Vorgänger brachte es noch auf effektiv 200 Hz, auf eine kleinere Bilddiagonale von 142 cm (56 Zoll) und unterstützte keine räumliche Darstellung.
Philips hat beim Cinema 21:9 Platinum auch die Reaktionszeit von 1 ms auf 0,5 ms minimiert. Die Hintergrundbeleuchtung erledigen 1.500 einzeln angesteuerte LEDs. Videosignale werden über HDMI 1.4 (inklusive Audiorückkanal) eingespeist, auch 3D. Dazu kommt noch dreimal HDMI 1.3, ein VGA-Eingang und eine Scart-Schnittstelle.
Das 21:9-Panel ist vor allem für die Darstellung von Kinofilmen gedacht, deren Cinemascope-Breitbildformat bei 16:9-Bildschirmen sonst mit schwarzen Balken über und unter dem Bild (Letterbox) dargestellt wird. Bei 16:9- oder 4:3-Videos hat das dann aber den Effekt, dass es entweder schwarze Balken links und rechts gibt – oder das Video an den Rändern verzerrt werden muss, damit es rahmenlos dargestellt werden kann.
Auch für Spiele soll der Cinema 21:9 Platinum geeignet sein – seine native Auflösung von 2.560 x 1.080 Pixeln lässt sich aber über keine der Schnittstellen voll ausnutzen. Es kann nur maximal 1080p-Material eingespeist werden. Philips hat nichts zur Verzögerung (Lag) gesagt, die die Elektronik im Fernseher mit sich bringt.
Mittels des dreiseitigen Ambilight Spectra kann der Ultrabreitbildfernseher auch die Wand in zur Szene passenden Farben beleuchten. Dabei wird die diffuse Beleuchtung auf die Wandfarbe angepasst, was Philips als "wall-adaptive Ambilight" bezeichnet. Das Licht wird dann in einem Farbton abgegeben, der die Farbe der Wand berücksichtigt.
Wie viele neue moderne Fernseher, kann auch das Cinema 21:9 Platinum über Philips Net TV auf Videostreams aus dem Internet zugreifen. Dazu kann das Gerät über WLAN oder Ethernet mit dem Heimnetz verbunden werden.
Der Cinema 21:9 Platinum wird ab September 2010 für rund 4.200 Euro ausgeliefert. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden laut Philips(öffnet im neuen Fenster) zwei 3D-Shutter-Brillen beigelegt. Der Vorgänger kostet derzeit etwa 2.500 Euro.
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