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Galaxy Tab

Samsungs Android-Tablet ausprobiert

Golem.de konnte sich Samsungs Android-Tablet Galaxy Tab in einem kleinen Hotelzimmer schon einmal anschauen. Das 7-Zoll-Gerät machte auf Anhieb einen guten Eindruck - wäre da nicht der hohe Preis.

Artikel veröffentlicht am ,
Galaxy Tab: Samsungs Android-Tablet ausprobiert

Samsungs Galaxy Tab ist ein 7-Zoll-Tablet mit Android 2.2 alias Froyo. Es ist nicht nur ein Tablet, sondern auch ein übergroßes Mobiltelefon, mit dem auch Videotelefonie möglich ist. Damit ist es vom Konzept her dem von Golem.de getesteten Dell Streak ähnlich. Allerdings hält der Nutzer das Galaxy Tab nicht ans Ohr, sondern nutzt die Freisprechanlage oder ein Headset.

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Mit seinen 7 Zoll ist das Tablet zu groß, um noch in die Hosentasche zu passen, vielmehr ist es ein Tablet für die Sakko-Innentasche. Größe und vor allem das geringe Gewicht sind für unterwegs ideal. Nur 380 Gramm wiegt das Tablet und liegt damit sehr angenehm in der Hand. Auch mit einer Hand lässt es sich gut umfassen. Samsung setzt auf Kunststoff, der sauber verarbeitet ist. Die Display-Oberfläche passt gut zum flüssig bedienbaren Android, denn die Finger gleiten regelrecht über das Display. Noch befindet sich das Gerät aber im Prototypstadium.

Zubehör

Samsung plant auch Zubehör für das Galaxy Tab. Neben einem normalen Dock sind ein Dock samt Tastatur und ein Freisprechstift geplant. Per Bluetooth wird ein Stift gekoppelt, der Micro und Lautsprecher enthält.

Für ein Android-Gerät bietet das Galaxy Tab eine sehr hohe Auflösung: 1.024 x 600 Pixel. Es dürfte also klar sein, dass einige Anwendungen nicht so laufen, wie es vorgesehen ist. Das Display bietet angenehm kräftige Farben und sehr gute Einblickwinkel. Zur Displaytechnik konnte Samsung nur sagen, dass es sich um ein LC- und nicht um ein AMOLED-Display handelt.

Zur Laufzeit konnte Samsung noch keine genauen Angaben machen. Allgemein kann der Nutzer wohl 7 bis 8 Stunden Videolaufzeit erwarten. Das kann sich aber durchaus verkürzen, wenn das System im Hintergrund viel erledigt.

Hubs für Bücher, Soziales und Musik

Samsung will auch bei der Software Schwerpunkte setzen. So soll es neben dem Android Market auch einen eigenen Markt geben. Außerdem ist an einen sogenannten Reading Hub für Bücher gedacht, an einen Social Hub für das Zusammenfassen von sozialen Aktivitäten und schließlich an einen Music Hub. Letzteren soll es allerdings noch nicht in allen Ländern geben, er wird zunächst nur in den USA angeboten.

Für das Tablet verlangt Samsung ziemlich viel Geld. 799 Euro soll das gute Stück kosten und bietet dafür 16 GByte internen Speicher, der um 32 GByte per Micro-SDHC-Karte erweitert werden kann. Günstiger wird das Gerät nur über Netzbetreiber oder Händler, die sich nicht an die unverbindliche Preisempfehlung halten. Die Preisempfehlung soll laut Samsung nicht besonders streng sein.

Damit liegt Samsung preislich sogar über dem 10-Zoll-iPad von Apple, das für denselben Preis ein 3G-Modul und 64 GByte internen Speicher bietet. In Mobilfunknetzen telefonieren lässt sich mit dem iPad allerdings nicht, außerdem wiegt es etwa das Doppelte.

Samsungs Galaxy Tab soll ab Anfang Oktober 2010 verfügbar sein.



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Trollexorzist 07. Sep 2010

Für den Apfel/Birnen-Spruch musstest jetzt posten, wa? Damit verbleibt dir eigentlich...

Pablo 07. Sep 2010

Android nutzt für die Bildschirmupdates nicht die GPU sondern mal alles schön per CPU...

geekee 03. Sep 2010

Nö, weils mir sonst beim Wave schon längst aufgefallen wäre. Scheint dann wohl eher...

applenervt 03. Sep 2010

Wow, immer dieses gut argumente Dummgesülze. Einfach köstlich.

au weia 03. Sep 2010

Hier unterschreib ich mal mit. Den Sinn von Pads sehe ich auch nicht...


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