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Unterhaltungselektronik

Flache Fernsehgeräte retten den Markt

Ohne Flachbildschirmfernseher wäre der europäische Markt für Unterhaltungselektronik am Boden. 73 Prozent der Ausgaben kommen aus diesem Segment.

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Unterhaltungselektronik: Flache Fernsehgeräte retten den Markt

Die gestiegene Nachfrage für Flachbildschirmfernseher zieht den gesamten europäischen Markt für Unterhaltungselektronik nach oben. Das geht aus einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Demnach wächst der Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 um 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während die Computerbranche dabei ist, ihre Prognosen für 2010 wieder zu senken, wird für das gesamte Jahr ebenfalls eine positive Entwicklung erwartet.

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Die wachstumsstärksten Staaten sind neben Deutschland und den skandinavischen Ländern vor allem Italien und Spanien. Aktuell fließen in Europa rund 73 Prozent der Ausgaben für Unterhaltungselektronik in das Segment Fernseher. Die Tendenz sei steigend, so die Gfk. Im Jahr 2010 sollen sich demnach weltweit nicht nur deutlich mehr Flachbildschirmfernseher verkaufen, auch die Umsätze sollen um 6 Prozent steigen. Die GfK prognostiziert derzeit, dass im gesamten Jahr mit 252 Millionen verkauften Fernsehern rund 110 Milliarden Euro umgesetzt werden. Derzeit liegen LCD-Fernseher mit 86 Prozent vorn. In Europa wird für 2010 der Absatz auf insgesamt 59 Millionen LCD-Geräte geschätzt, ein Zuwachs um 10 Prozent. Geräte mit Plasmabildschirm kommen nur auf 4,5 Millionen.

Beliebt sind integrierte digitale HDTV-Tuner. Insgesamt 15 Prozent der im Juni 2010 verkauften LCD-Fernseher waren internetfähig. Produkte mit LED-Hintergrundbeleuchtung hatten im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatzanteil von 22 Prozent. Mit durchschnittlich 540 Euro für einen LCD-Fernseher gaben die Menschen im Juni 2010 etwas mehr aus als vor einem Jahr. Ein positiver Einfluss wird zukünftig von der 3D-Technologie erwartet.

Der westeuropäische Markt für DVD-Player und -Rekorder geht auch im ersten Halbjahr 2010 weiter zurück. 10 Prozent weniger Geräte wurden verkauft und der Umsatz sank um 8 Prozent. Das konnten auch Blu-ray-Player und -Rekorder nicht ändern, die bereits knapp ein Drittel des Umsatzes in dem Bereich ausmachen. Für das Gesamtjahr wird von der Gfk ein Absatz von knapp 3,8 Millionen Blu-ray-Geräten in Europa prognostiziert. Der Durchschnittspreis für einen Blu-ray-Player lag im Juni bei 179 Euro. Stationäre Standard-DVD-Player verloren um 16 Prozent, tragbare Geräte machen 17 Prozent weniger Umsatz. Die Playstation 3 zählt die Gfk nicht im Segment DVD-Player und -Rekorder mit, erklärte ein Gfk-Sprecher Golem.de auf Nachfrage.

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