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Werben mit britischen Anstandsregeln

Der britische Werberat wird ab März 2011 auch für die Selbstregulierung der Werbebranche im Onlinebereich zuständig sein. Werbebotschaften bei Twitter, Facebook und anderen Onlinemedien müssen sich dann im Rahmen der allgemeinen Werberegeln bewegen.

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Versteckte Werbebotschaften in Tweets soll es in Zukunft für britische Werbeunternehmen nicht mehr geben. Das britische Pendant zum deutschen Werberat, die Advertising Standards Authority (ASA), wird ab 1. März kommenden Jahres auch Onlinewerbung regulieren, berichtet die BBC.

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Grund für die Ausweitung der Tätigkeit sind die vielen Beschwerden, die im vergangenen Jahr bei der ASA eingegangen sind. In gut der Hälfte der Fälle sah sich der Werberat nicht in der Lage, den Beschwerden nachzugehen, da sie die bisher unregulierte Onlinewerbung betrafen.

Mit den neuen Befugnissen kann sich das Selbstregulierungsgremium auch anzüglicher Werbetexte in Twitter-Kurzmeldungen und falscher oder irreführender Werbeversprechen in Facebook-Postings annehmen. Ebenfalls erfasst werden Spendenaufrufe im Internet. Unklar ist allerdings, wo angesichts der globalen Natur des Internets die Zuständigkeit der ASA endet.

Werbeunternehmen haben bis 1. März 2011 Zeit, die ASA-Leitlinien (Code of Advertising Practice, CAP) bei ihren Onlinewerbekampagnen zu berücksichtigen. Bei Verstößen gegen die Richtlinien droht den betreffenden Unternehmen die Bekanntmachung der Verstöße auf der Website der ASA. Darüber hinaus kann die ASA Werbeunternehmen auffordern, die Schaltung bestimmter Werbeanzeigen zu unterlassen. Harte Sanktionen kann die ASA allerdings nicht verhängen.

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Bei fortgesetzten Verstößen kann aber die Handelsaufsicht (Office of Fair Trading, OFT) eingeschaltet werden. Diese kann mit rechtlichen Mitteln gegen Unternehmen vorgehen und empfindliche Strafen verhängen. [von Robert A. Gehring]

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