Abo
  • Services:

Eco

Löschen statt Sperren funktioniert doch

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco hat in Berlin Erfolge beim Löschen von Kinderpornografie vermeldet. Darstellungen, die auf deutschen Servern gehostet wurden, waren regelmäßig binnen eines Werktages offline.

Artikel veröffentlicht am ,
Eco: Löschen statt Sperren funktioniert doch

Der Providerverband Eco hat aktuelle Zahlen zur Bekämpfung von Kinderpornografie bekanntgegeben. Seit November 2009 etablieren viele nationale Beschwerdestellen, die im internationalen Netzwerk Inhope organisiert sind, das Notice-and-Takedown-Verfahren. Dabei informieren die Beschwerdestellen zu illegalen Inhalten nicht nur die Polizei, sondern zugleich und direkt den hostenden Provider. Dieser entfernt dann das beanstandete Material und sichert Beweise für die Strafverfolgung. Im Jahr 2010 gingen bislang 20 Beschwerden über Kindesmissbrauchsabbildungen im Internet, die im Ausland gehostet wurden, bei der Eco-Internet-Beschwerdestelle ein. 17 davon konnten per Notice-and-Takedown binnen einer Woche aus dem Netz entfernt werden, die verbleibenden drei Seiten wurden jedoch erst später gelöscht.

Stellenmarkt
  1. ETAS, Stuttgart
  2. Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen

Damit gelang mit Notice-and-Takedown die Beseitigung von Inhalten auf ausländischen Servern besser als im Vorjahr. Im Sommer 2009 meldete die Eco-Internet-Beschwerdestelle insgesamt 110 Kindesmissbrauchswebsites an die Partnerhotlines im Ausland oder direkt an ausländische Provider, wenn es im betreffenden Land keine Hotline gab. Davon wurden nur 31 Prozent binnen einer Woche abgeschaltet. Ursache war, so der Verband, dass mehrere Hotlines nur die Strafverfolgungsbehörden einschalteten, nicht aber den hostenden Provider informierten.

Eco-Vorstand Oliver Süme sagte: "Die Löschung von Kinderpornografie gelingt dadurch immer schneller und besser. Durch internationale Kooperation und das Lernen voneinander arbeiten wir sehr viel effizienter als das mit nationalen Insellösungen möglich wäre. So schnell, wie wir löschen, kann man gar nicht sperren."

Einen Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom August 2010, nach dem der Eco Angaben zu Erfolgen beim Löschen von Kindesmissbrauchsdarstellungen im Internet überzogen darstelle, wies eine Sprecherin auf Nachfrage von Golem.de zurück. Der Bericht enthalte "viele unrichtige Aussagen".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,99€
  2. 14,99€
  3. 47,99€
  4. 7,77€

Anonymer Nutzer 03. Sep 2010

Logisch und genau deshalb macht Sperren auch keinen Sinn. Auch das Verbrechen selbst...

Anonymer Nutzer 01. Sep 2010

es handelt sich hier bei um deutsche Server. Es wäre also selbst seitens des Anbieters...

löjkölkj 01. Sep 2010

Wie soll denn bitte internationales Jugendschutzrecht aussehen, das gleichzeitig z.B...

Lestat 01. Sep 2010

oO Du merkst schon, dass dein ironischer Kommentar eigentlich genau gegen (nationale...


Folgen Sie uns
       


Drahtlos bezahlen per App ausprobiert

In Deutschland können Smartphone-Besitzer jetzt unter anderem mit Google Pay und der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen ihre Rechnungen begleichen. Wir haben die beiden Anwendungen im Alltag miteinander verglichen.

Drahtlos bezahlen per App ausprobiert Video aufrufen
Logitechs MX Vertical im Test: So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein
Logitechs MX Vertical im Test
So teuer muss eine gute vertikale Maus nicht sein

Logitech hat mit der MX Vertical erstmals eine vertikale Maus im Sortiment. Damit werden Nutzer angesprochen, die gesundheitliche Probleme bei der Mausnutzung haben - Schmerzen sollen verringert werden. Das Logitech-Modell muss sich an der deutlich günstigeren Alternative von Anker messen lassen.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Logitech MX Vertical Ergonomisch geformte Maus soll Handgelenke schonen
  2. Razer Mamba Elite Razer legt seine Mamba erneut mit mehr RGB auf
  3. Logitech G305 Günstige Wireless-Maus mit langer Laufzeit für Gamer

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

Network Slicing: 5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?
Network Slicing
5G gefährdet die Netzneutralität - oder etwa nicht?

Ein Digitalexperte warnt vor einem "deutlichen Spannungsverhältnis" zwischen der technischen Basis des kommenden Mobilfunkstandards 5G und dem Prinzip des offenen Internets. Die Bundesnetzagentur gibt dagegen vorläufig Entwarnung.
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. T-Mobile US Deutsche Telekom gibt 3,5 Milliarden US-Dollar für 5G aus
  2. Ericsson Swisscom errichtet standardisiertes 5G-Netz in Burgdorf
  3. Masterplan Digitalisierung Niedersachsen will flächendeckende Glasfaserinfrastruktur

    •  /