Inoffizielle Roadmap

Mobiler Sandy Bridge Anfang 2011 mit bis zu 3,5 GHz

US-Berichten zufolge plant Intel für das erste Quartal des nächsten Jahres, gleich sechs Notebook-CPUs mit der neuen Architektur Sandy Bridge auf den Markt zu bringen. Darunter sind sparsame Prozessoren ebenso wie hoch getaktete Quad-Cores.

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Inoffizielle Roadmap: Mobiler Sandy Bridge Anfang 2011 mit bis zu 3,5 GHz

Eigentlich will Intel Sandy Bridge erst in zwei Wochen auf dem IDF ausführlich vorstellen - vor der Veranstaltung sickern aber immer mehr Informationen durch. So gelang es Anandtech in der vergangenen Woche, ausführliche Benchmarks eines Desktopprozessors durchzuführen. Trotz des Vorserienstatus der CPU sind die Ergebnisse beeindruckend. Insbesondere Intels traditionell schwache Grafiklösungen hat das Unternehmen offenbar deutlich beschleunigt.

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Laut einer inoffiziellen Roadmap von Anandtech setzt Intel auch bei den mobilen Sandy Bridges auf vergleichsweise hohe Grafikleistung. Bei den Prozessoren, die zuerst in den Serien Core i5 und i7 erscheinen sollen, sind den Angaben zufolge doppelt so viele Grafikeinheiten verbaut wie bei den meisten Desktop-CPUs mit Sandy-Bridge-Architektur. Diese "Intel Graphics EUs" sollen dabei zwar nur zwölf Einheiten umfassen. Direkt vergleichbar mit den Rechenwerken von AMD und Nvidia scheint das aber nicht zu sein. Intel vereint bei Sandy Bridge alle CPU-Kerne und die Grafik auf einem Die. Wie die Funktionseinheiten zusammenwirken, wird eine der letzten Überraschungen zur neuen Architektur auf dem IDF bleiben.

Weiter Core i7 mit zwei oder vier Kernen

Intels Markenchaos wird mit den mobilen Sandy Bridges wie befürchtet nicht entwirrt. Core i5 heißen bei den Notebook-CPUs Varianten mit zwei oder vier Kernen. Bei den Dual-Cores sind zuerst die Modelle Core i5 2520M (2,5 GHz Basistakt) und Core i5 2540M (2,6 GHz) geplant. Beide können ihren Takt per Turbo Boost um bis zu 700 MHz steigern. Der Core i7 2620M besitzt ebenfalls zwei Kerne, sie takten von 2,7 bis 3,4 GHz. Alle diese Prozessoren verfügen über eine TDP von 35 Watt, passen also in Standardnotebooks.

45 Watt sind für die beiden Core i7 2720QM und 2820QM gefordert, es sind die beiden kleineren mobilen Quad-Cores, sie laufen mit 2,2 und 2,3 GHz Basistakt. Der Turbo kann die Frequenz aber um bis zu 1,1 GHz steigern - einen ähnlich großen Spielraum gibt es auch schon bei den aktuellen mobilen Quad-Cores mit Clarksfield-Kern. Von 2,5 bis 3,5 GHz kann sich die Extreme-CPU der Serie takten, sie heißt Core i7 2920XM. Dafür sind dann aber auch 55 Watt TDP nötig. Zu den Preisen macht Anandtech noch keine Angaben.

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Schon im zweiten Quartal 2011 will Intel laut Andandtech das Angebot der mobilen Sandy Bridges auf elf Modelle erweitern, die dann auch Low-Voltage- und Ultra-Low-Voltage-Versionen umfassen. Und bereits im dritten Quartal gibt es schnellere Versionen der ersten Modelle, die erst ein halbes Jahr zuvor vorgestellt worden waren. Demnach plant Intel einen rapiden Umstieg auf die neue Architektur, anders als bisher bei Core 2 und Nehalem. Einen Termin nennt Anandtech für all das nicht. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass Intel wie schon 2010 die CES in Las Vegas für den Marktstart der ersten mobilen Sandy Bridges nutzt. Die Desktop-CPUs sollen laut Angaben von Intel noch Ende 2010 erscheinen.

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