Abo
  • Services:

Intentionserkennung

Der Roboter soll verstehen, was der Mensch macht

Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter wird effizienter, wenn der Roboter in der Lage ist, mitzudenken und auf eine Handlung des Menschen unmittelbar zu reagieren. Zwei Wissenschaftler aus Bayreuth haben einen Algorithmus entwickelt, der eine solche Intentionserkennung ermöglicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Mensch und Roboter bei der Zusammenarbeit (Foto: Dominik Henrich)
Mensch und Roboter bei der Zusammenarbeit (Foto: Dominik Henrich)

Die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter zu verbessern - das ist das Ziel von Dominik Henrich und Muhammad Awais. Die beiden Wissenschaftler der Universität Bayreuth haben ein System zu Intentionserkennung für Roboter entwickelt.

Unmittelbar reagieren

Stellenmarkt
  1. Coup Mobility GmbH, Berlin
  2. ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden

Erkennt der Roboter, was der Mensch will, kann er direkt darauf reagieren, was die Zusammenarbeit der beiden effizienter gestaltet. Henrich und Awais haben sich auf den Einsatz im Arbeitsumfeld konzentriert, wo der Roboter beispielsweise Gegenstände transportieren oder aufeinanderstapeln soll. Ziel war, dem Roboter die Handlungsanweisung nicht per Knopfdruck zu übermitteln, sondern ihn dazu zu bringen, mitzudenken.

Die beiden Wissenschaftler haben dem Roboter zunächst beigebracht, welche komplexen Handlungen der Mensch im Rahmen der Zusammenarbeit ausführt und welche Absichten er jeweils damit verfolgt. Die komplexen Handlungen des Menschen wurden dazu in Abfolgen einfacher Handlungen zerlegt.

Erkennen und Verstehen

Der Roboter beobachtet mit seinem Kameraauge den Menschen. Dank des Algorithmus von Henrich und Awais erkennt der Roboter die Handlung, die der Mensch gerade durchführt und weiß, welchem Zweck diese dient. Der Roboter kann dann selbstständig darauf reagieren, ohne dass der Mensch ihn aktiviert.

Die beiden Forscher haben ihren Algorithmus anhand eines Roboterarms in ihrem Labor getestet. Der Roboter unterstützte die beiden dabei, Gegenstände zu stapeln und zu transportieren. Der Roboter verstand, was der Mensch gerade tat und habe sich, so die Forscher, "proaktiv am Geschehen beteiligt"."Wir sind zuversichtlich, dass sich die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter auf diesem Weg noch intuitiver gestalten lässt. Möglicherweise lässt sich unser Ansatz eines Tages auch im Industriemaßstab realisieren", resümiert Henrich.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 4,25€
  2. 9,99€
  3. (u. a. Outlander, House of Cards)

Glon 01. Sep 2010

Also ich finde die Idee total genial, wenn er anhand meiner Bewegung weiß was er zu tun...

dsd 31. Aug 2010

So wie es im Artikel anklingt, funktioniert es nur, wenn der Mensch immer die gleichen...

ali baba 31. Aug 2010

solang er mich net beim zocken schlägt, kann er soviel saufen wie er will :)


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ford will lieber langsam sein
  2. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  3. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren

Matebook X Pro im Test: Huaweis zweites Notebook ist klasse
Matebook X Pro im Test
Huaweis zweites Notebook ist klasse

Mit dem Matebook X Pro veröffentlicht Huawei sein zweites Ultrabook. Das schlanke Gerät überzeugt durch ein gutes Display, flotte Hardware samt dedizierter Grafikeinheit, clevere Kühlung und sinnvolle Anschlüsse. Nur die eigenwillig positionierte Webcam halten wir für fragwürdig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Android Huawei stellt zwei neue Tablets mit 10-Zoll-Displays vor
  2. Smartphones Huawei will Ende 2019 Nummer 1 werden
  3. Handelskrieg Huawei-Chef kritisiert Rückständigkeit in den USA

Disenchantment angeschaut: Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer
Disenchantment angeschaut
Fantasy-Kurzweil vom Simpsons-Schöpfer

Mit den Simpsons ist er selbst Kult geworden, und Nachfolger Futurama hat nicht nur Sci-Fi-Nerds mit einem Auge für verschlüsselte Gags im Bildhintergrund begeistert. Bei Netflix folgt nun Matt Groenings Cartoonserie Disenchantment, die uns trotz liebenswerter Hauptfiguren in Märchenkulissen allerdings nicht ganz zu verzaubern weiß.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Streaming Wachstum beim Pay-TV dank Netflix und Amazon
  2. Videostreaming Netflix soll am Fernseher übersichtlicher werden
  3. Quartalsbericht Netflix verfehlt eigene Prognosen um 1 Million Neukunden

    •  /