Abo
  • Services:

Lucidlogix Unity

Neue Grafikkarte mit alter koppeln - ohne Spezialmainboard

Das israelische Unternehmen Lucidlogix hat sein Konzept für die Kopplung beliebiger Grafikkarten umgekrempelt. Statt auf dem Mainboard sitzt der Lucid-Chip jetzt auf einer Grafikkarte, was mehr Flexibilität ergeben soll. Noch 2010 sollen erste Grafikkarten damit erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lucidlogix Unity: Neue Grafikkarte mit alter koppeln - ohne Spezialmainboard

Unter dem Namen Hydra hatte Lucidlogix bereits 2008 seine eigene Technik zur Verbindung von Grafikkarten vorgestellt. Dafür musste ein Spezialchip des Unternehmens auf dem Mainboard vorhanden sein, nur MSI bot ein solches Gerät an - Asus hatte auch Interesse, entwickelte aber kein Hydra-Board bis zur Marktreife.

Inhalt:
  1. Lucidlogix Unity: Neue Grafikkarte mit alter koppeln - ohne Spezialmainboard
  2. Grafikkarten nur von Powercolor?

Erste Tests wiesen auf massive Treiberprobleme hin, dennoch entwickelten sowohl Lucid als auch MSI die Technik weiter. Vor der Computex 2010 kündigte das Unternehmen gleich drei neue Hydra-Mainboards an. Der besondere Reiz der Lösung: Wenn die Kombination aus Lucid-Chip, Nvidia- und AMD-Treiber sowie dem eigenen Treiber für Hydra funktioniert, lassen sich fast beliebige Grafikkarten koppeln. Sie berechnen dann, wie SLI und Crossfire, die Bilder eines Spiels gemeinsam.

  • Alte Karte bleibt, neue mit Unity steuert mehrere GPUs
  • Bis zu fünf GPUs?
  • Schema einer Grafikkarte mit Hydralogix-Chip
Alte Karte bleibt, neue mit Unity steuert mehrere GPUs

Das klappt auch dann, wenn die GPU-Hersteller die Kombination der Karten selbst nicht vorgesehen haben. Bei Nvidia lassen sich ab Werk meist nur gleiche Grafikprozessoren koppeln, AMD erlaubt in der Regel immerhin noch die Verbindung innerhalb derselben Serie. Die Hydra-Boards erlauben mehr Flexibilität, der Anwender war aber damit auf das Mainboard festgelegt, auf dem der Chip von Lucidlogix sitzt.

Hydra auf Grafikkarte statt Mainboard

Dieser Baustein zieht nun um: Wie das Unternehmen angekündigt hat (PDF), soll ein neuer Chip namens Hydralogix 200 in Zukunft auf einer Grafikkarte sitzen. Ein bestehendes System lässt sich damit um die Hydra-Funktion erweitern: Die alte Grafikkarte bleibt im selben Board stecken und die Karte mit Lucid-Baustein übernimmt die Regie. Der Chiphersteller nennt das Konzept Unity.

Grafikkarten nur von Powercolor? 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Der Kaiser! 09. Sep 2010

Ohne Treiber wäre die Geschichte ganz schön unflexibel. Mit Treiber lassen sich Dinge...

Bugster 01. Sep 2010

Nein, das wurde ausgiebig getestet. Und das hat sicher seeehr lange gedauert. Dazu sind...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Echo Link: Amazon hält sich für Sonos
Echo Link
Amazon hält sich für Sonos

Sonos ist offenbar für Amazon ein Vorbild. Anders ist die Existenz des Echo Link und des Echo Link Amp nicht zu erklären. Aber ohne ein Ökosystem wie das von Sonos sind die Produkte völlig unsinnig.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Smarte Echo-Lautsprecher Amazon macht Alexa schlauer
  2. Amazon Alexa Echo-Lautsprecher können bald über Skype telefonieren
  3. Zusatzbox Amazon bringt Alexa mit Echo Auto in jedes Auto

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Retrogaming: Maximal unnötige Minis
Retrogaming
Maximal unnötige Minis

Nanu, die haben wir doch schon mal weggeschmissen - und jetzt sollen wir 100 Euro dafür ausgeben? Mit Minikonsolen fahren Anbieter wie Sony und Nintendo vermutlich hohe Gewinne ein, dabei gäbe es eine für alle bessere Alternative: Software statt Hardware.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Streaming Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
  2. Sicherheit Ein Lob für Twitter und Github
  3. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL

    •  /