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Lieferschwierigkeiten beim iPhone 4

Telekom-Chef sauer auf Apple

Niek Jan van Damme, Deutschland-Chef der Telekom, reagiert in einem Interview mit dem Focus sichtlich verärgert auf Nachfragen nach den anhaltenden Lieferverzögerungen bei Apples iPhone 4. Eine Lösung kann der Konzernchef nicht in Aussicht stellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Lieferschwierigkeiten beim iPhone 4: Telekom-Chef sauer auf Apple

"Wir haben zehntausende Vorbestellungen für die Geräte. Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel mehr iPhone-Verträge abschließen können", sagte van Damme dem Focus. Derzeit liegt die Lieferzeit nach einer Bestellung bei neun Wochen. Das hat sich in den letzten zwei Wochen nicht geändert, bereits Mitte August hatte die Telekom auf die Verzögerungen hingewiesen. Gründe dafür, etwa eine sehr hohe Nachfrage oder nicht ausreichende Fertigungskapazitäten, nannten bisher weder die Telekom noch Apple.

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Das Problem ist für den Kommunikationskonzern aber offenbar recht groß. Auch wenn Telekom-Kunden eine Hotline des Unternehmens anrufen, die nicht zu T-Mobile gehört, gibt es seit Wochen vor der Warteschleife den Hinweis, dass es beim iPhone 4 zu Lieferverzögerungen kommt. Die Ansage macht dabei Apple verantwortlich, nennt aber keine Gründe. Die Botschaft: Wenn Sie wegen Ihrer iPhone-Bestellung anrufen, können wir Ihnen im Moment auch nicht helfen.

Gratis-Bumper nur bis 30. September

Einen unangenehmen Nebeneffekt haben die Lieferverzögerungen besonders für Kunden, die die Antennenprobleme des iPhone 4 durch die von Apple versprochenen kostenlosen Gummirahmen Bumper lindern wollen. Das Angebot von Apple läuft nur bis zum 30. September und die Bestellung kann nur über eine App auf dem iPhone abgeschickt werden. Wenn ein Kunde aber bis zum 30. September sein lange bestelltes Gerät nicht besitzt, kann er sich den kostenlosen Bumper auch nicht bestellen. Einen anderen Weg, das Zubehör zu ordern, sieht Apple nicht vor.

In Foren ist seit Wochen zu lesen, dass die Apple-Stores in Hamburg, Frankfurt und München immer wieder schubweise Geräte vorrätig haben - dort finden also stets Nachlieferungen statt. Der Kauf bei Apple direkt ist somit die sicherste Möglichkeit, noch vor dem 30. September ein iPhone 4 zu erhalten. Die Apple-Stores verkaufen die Geräte für den gleichen Preis wie die Telekom, einen Vertrag mit dem Mobilfunkanbieter muss man dabei aber auch abschließen.

Bei unabhängigen Anbietern, die das Smartphone ohne Vertrag verkaufen und ihre Geräte meist aus Eigenimporten beziehen, wird das iPhone 4 derzeit zu Preisen bis zu 1.000 Euro gehandelt. Das Apple-Handy ist dabei dann rund doppelt so teuer wie die am besten ausgestatteten Android-Smartphones.

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Max K. 03. Sep 2010

Eine bessere PR könnt ihr alle wohl Apple oder Androide oder wem auch immer wohl echt...

anybody 30. Aug 2010

Bitte? Was spricht bitte beim iPhone gegen die Nutzung von MP3s? Ich habe fast ALLE...

I believe in... 30. Aug 2010

Marketing Gag? In wie fern hat es Apple nötig die Nachfrage künstlich zu erhöhen? Es...

bimm bämm bino 30. Aug 2010

Wo es nichts gibt kann auch nichts kaputt gehen. Ist so wie mit der Intelligenz und der...

bämm 30. Aug 2010

ach was. nimmst halt n anderes mobiltelefon. gibt ja nicht nur eine sorte...


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