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Onlinevideo: Youtube erweitert Heimkinoprogramm

Googles Videodienst Youtube wird in Zukunft ausgewählte Spielfilme verschiedener US-Studios – darunter Lionsgate, MGM und Sony Pictures – kostenlos im Internet zeigen. Die Studios sollen im Gegenzug an den Werbeeinnahmen beteiligt werden.
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Bald wird der Buena Vista Social Club auch im Internet zu sehen sein. Zusammen mit 400 anderen Filmen, darunter Hotel New Hampshire mit Rob Lowe und Jodie Foster sowie Dark Side of the Sun mit Brad Pitt, will Youtube die Geschichte der kubanischen Musiker kostenlos zum Download oder per Videostream anbieten. Möglich macht das eine jetzt geschlossene Vereinbarung mit einer Reihe von großen US-Filmstudios und dem britischen Filmanbieter Blinkbox. Das berichten übereinstimmend verschiedene Medien. Zu sehen sind die Filme unter www.youtube.com/movies(öffnet im neuen Fenster).

Donagh O'Malley, bei Youtube für Videopartnerschaften zuständig, erklärte anlässlich der Vertragsunterzeichnung gegenüber der britischen Tageszeitung Guardian(öffnet im neuen Fenster): "Das ist eine von vielen Bemühungen, mit denen wir sicherstellen wollen, dass die Menschen all jene Filme bei uns finden, die sie suchen, von Schlafzimmer-Vlogs und Bürgerjournalismus bis hin zu Spielfilmen und Fernsehshows. Wir hoffen, dass die Leute viel Spaß mit diesem kostenlosen Angebot haben, ganz egal, ob sie einen Mainstream-Hit sehen oder in den Filmarchiven stöbern wollen."

Blinkbox steuert 165 Filme aus seinem Bestand bei. Der britische Anbieter verspricht sich von der Kooperation mit Google/Youtube mehr Bekanntheit für sein eigenes Angebot. Dazu sagte Blinkbox-Chef Michael Comish dem Guardian: "Youtubes Publikum ist enorm groß. Diese aufregende Kooperation erlaubt es uns, mehr Filmfans außerhalb unseres bestehenden Nutzerkreises zu erreichen und hilft uns dabei, unsere Kundenbasis zu vergrößern."

Mit dem neuen Angebot schafft Google einen weiteren Schritt auf dem Weg hin zu einem Vollanbieter für digitale Inhalte. Mit der zunehmenden Youtube-Integration in klassische Fernseher kann das Unternehmen auch Menschen erreichen, die nicht zu den klassischen Internetnutzern gehören. Das macht das Angebot für Werbetreibende attraktiver und dürfte bei Google die Kasse häufiger klingeln lassen.

Ob und wann ein vergleichbares Angebot auch in deutscher Sprache an den Start gehen wird, ist nicht bekannt.[von Robert A. Gehring]


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