Abo
  • Services:

IBM-Deutschland-Chef

Leistungen der Mitarbeiter sind unzureichend

IBM kämpft in Deutschland mit Umsatzrückgängen. Die US-Konzernzentrale übt Druck auf den Landeschef aus, den Martin Jetter an die Beschäftigten weitergibt.

Artikel veröffentlicht am ,
Martin Jetter
Martin Jetter

IBM Deutschland steht wegen schwacher Ergebnisse im zweiten Quartal 2010 unter Druck durch die Konzernzentrale, berichtet die Financial Times Deutschland aus dem Aufsichtsrat der Landestochter. "Die US-Mutter übt derzeit gehörigen Druck aus", erfuhr die Zeitung aus dem Kontrollgremium.

Stellenmarkt
  1. NOVO Data Solutions GmbH & Co. KG, Bamberg
  2. ELAXY GmbH, Coburg

Landeschef Martin Jetter habe deren Leistungen in einem internen Schreiben als unzureichend bezeichnet. "Nur, wenn jeder von uns jetzt seinen persönlichen Beitrag leistet, können wir die gesetzten Prioritäten umsetzen", zitiert die Financial Times Deutschland. Wie schon im Vorquartal mangele es an großen Deals, beklagte Jetter.

Grund für die Spannungen ist ein Umsatzrückgang bei IBM Deutschland um 6 Prozent im zweiten Quartal. Im Wirtschaftsraum EMEA, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht, sackte der Umsatz um 6 Prozent auf 7,4 Milliarden US-Dollar ab. Ein Wachstum von 9 Prozent auf 5,4 Milliarden US-Dollar verzeichnete dagegen die asiatisch-pazifische Region. Der Gesamtkonzern hatte ein Umsatzplus von 2 Prozent auf 23,7 Milliarden US-Dollar gemeldet und der Nettogewinn war um 9 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar gestiegen.

IBM Deutschland ist für den US-Konzern die wichtigste europäische Landesgesellschaft. Big Blue beschäftigt hierzulande rund 21.500 Menschen und unterhält auch ein eigenes Entwicklungszentrum.

Rolf Schmidt, Verdi-Verhandlungsführer bei IBM in Tariffragen, hatte Golem.de bereits im Dezember 2009 gesagt, dass bei sinkenden Margen in der IT-Branche der Druck auf die Beschäftigten stark erhöht würde. IBM erreiche seine hohen Quartalsgewinne trotz der Weltwirtschaftskrise vor allem über Finanzmanagement. "Das kommt nicht aus dem Wachstum im operativen Geschäft", sagte Schmidt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 24,99€
  3. 35,99€

ichauch 03. Okt 2010

...er ist nicht dumm, ganz im Gegenteil....dummerweise nur so überzeugt von dem...

beenthereseenit... 03. Okt 2010

Liebe Leser und Mitautoren, bei allem Respekt für Eure Kommentare und Anmerkungen hat...

Operand 29. Aug 2010

... Wenn man die IBM Deutschland der 80er Jahre noch kennt, dann kann man nicht von...

Tiberius Kirk 29. Aug 2010

Naja, genaugenommen schrieb er es in einer Rundmail an Mitarbeiter. Dabei hätte ihm...

Gast122134234 29. Aug 2010

Du hast die Summe genannt, um die es geht und jetzt überlege mal, warum IBM da nicht...


Folgen Sie uns
       


Byton K-Byte - Bericht

Byton stellt in China den K-Byte vor.

Byton K-Byte - Bericht Video aufrufen
Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
IT-Jobs
Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Ein Bericht von Juliane Gringer

  1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
  2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
  3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


      •  /