Abo
  • Services:

Catalyst 10.8

AMDs neue Grafiktreiber mit OpenGL ES 2.0

Video und stereoskopisches 3D auch im Browser - das ist das Ziel mit OpenGL ES 2.0. AMDs neue Grafiktreiber für Desktop- und Notebook-GPUs unterstützen das nun offiziell. Zusätzlich gibt es etwas mehr Tempo bei einigen Spielen, etliche Bugs bei der Videowiedergabe wurden auch beseitigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Catalyst 10.8: AMDs neue Grafiktreiber mit OpenGL ES 2.0

Die gute Nachricht für ein angesagtes Spiel gleich vorweg: Antialiasing mit ATI-Grafikkarten klappt nun auch mit Starcraft 2. Zuvor hatte dieses Spiel die Einstellungen für die Filterung im Treiber ignoriert, jetzt kann der Anwender je nach Leistungsfähigkeit seiner Grafiklösung selbst entscheiden. In der Anwendung selbst lässt sich Antialiasing bei Starcraft 2 nicht einschalten. Dafür gab es schon einen Spezialtreiber von AMD, nun ist die Funktion in den regulären Catalyst eingebaut. Neue Crossfire-Profile gibt es nun auch für aktuelle Titel wie Mafia 2.

Stellenmarkt
  1. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Dillingen

Für einige andere Spiele wie Left for Dead 2 oder Far Cry 2 nennt AMD Leistungssteigerungen im einstelligen Prozentbereich. Bei Eyefinity-Konfigurationen soll es jedoch, so gleich vier GPUs im Rechner stecken, "deutlich gesteigerte Performance" geben, so AMD in den Release Notes (PDF). Genaue Zahlen nennt das Unternehmen jedoch nicht. Dennoch ist das wesentlich, war doch bisher auch eine Radeon HD 5970 mit zwei GPUs mit sechs Full-HD-Monitoren bei aktuellen Spielen deutlich überfordert. Solche Setups dienen aber eher Messeauftritten und Presseveranstaltungen.

Einige Bugs bei der Videowiedergabe hat AMD eigenen Angaben zufolge entfernt. So fiel bisher vor allem bei Flash-Videos öfter die Skalierung mit Glättung aus, wenn die Größe eines Fensters geändert wurde. Bei Videos mit dem Codec WMV9 in 720p oder 1080p konnte das Videofenster auch gelegentlich schwarz werden - beides soll behoben sein.

Die wichtigste Neuerung ist aber volle Unterstützung für die bisherige, nicht ganz finale Version von Open GL ES 2.0. Über WebGL sollen so auch Browser, ohne weitere Plugins, Videos wiedergeben können. Stereoskopisches 3D, für Video wie Echtzeitanimationen, sind so auch möglich. Noch unterstützt aber kein namhafter Browser den kommenden Standard. Linux-Anwender kommen mit dem neuen Catalyst auch an Open GL ES 2.0, zudem läuft der Treiber nun auch mit dem SP1 von Suses SLED/SLES in Version 11.

Catalyst 10.8 unterstützt alle AMD- und ATI-GPUs ab der Radeon HD 2400, auch die mobilen Varianten. Steckt der Grafikprozessor aber in einem Notebook von Toshiba, Sony oder Panasonic, ist der Hersteller des Geräts für eine Umsetzung des Treibers zuständig. Diese Unternehmen geben die AMD-Treiber nicht für ihre Geräte frei. Der neue Catalyst ist auf AMDs Treiberseiten für alle Windows-Versionen ab Version XP erhältlich.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 8,49€
  3. 3,99€

arepo 27. Aug 2010

Bis 10.7 lief bei mir alles wie geschmiert, habe auch Win7 x64 + HD5870. Gestern habe ich...

blhb 27. Aug 2010

is doch nu echt kein ding und selbst wenn es 2gb wären die sind mit den heutigen...

Nie_wieder_nvidia 26. Aug 2010

Die nvidia Treiber sind voll die Schlampe. Da stimmt gar nix: weder die...

dontfeedthetrol... 26. Aug 2010

Nur mal so nebenbei...kennst du dieses kleine, aber feine Wörtchen namens..."ironie"?!

Herb 26. Aug 2010

Sind alles Spiele, die dann in zehn Jahren nicht mehr oder nur mit hässlichen...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /