Abo
  • Services:
Anzeige

Google

Android-DRM bietet nur wenig Schutz

Google bestätigt Berichte, dass der hauseigene DRM-Schutz für Android-Apps unter Umständen leicht zu knacken ist. Schuld daran sollen die App-Entwickler sein, weil sie auf die Verschleierung ihres Programmcodes verzichtet haben.

What diff'rence a byte makes! In den vergangenen Tagen ist von verschiedenen Medien auf eine Schwachstelle in Googles System für digitales Rechtemanagement (DRM) für Android-Apps hingewiesen worden. Mit Hilfe eines Disassemblers und mit einigen Programmierkenntnissen soll es vergleichsweise einfach sein, den DRM-Schutz für Android-Apps auszuhebeln. Dazu genüge es, die paar Bytes zu ändern, die einer App signalisieren, dass es sich um eine legale Kopie handelt. Anschließend kann die App beliebig kopiert, weitergegeben und genutzt werden. Bei Youtube ist ein entsprechendes Demovideo zu finden.

Anzeige

Inzwischen hat sich Tim Bray von Google in einem Blogeintrag zu dem Problem geäußert. Die Schuld sieht Bray jedoch nicht bei Google, sondern bei den App-Entwicklern selbst: "Der Lizenzdienst bietet eine Infrastruktur, die Entwickler nutzen können, um angepasste Authentizitätsprüfungen für jede ihrer Apps zu schreiben. Das erste Release wurde mit einer denkbar einfachen Beispielimplementierung ausgeliefert. Diese war einfach zu verstehen und anzupassen, statt auf Sicherheit fokussiert zu sein. Manche Entwickler haben einfach dieses Beispiel übernommen, was ihre Anwendungen leicht angreifbar macht. Die Angriffe, die wir bisher beobachtet haben, betreffen allesamt Anwendungen, bei denen die Autoren es unterlassen haben, ihren Code zu verschleiern [obfuscate], wie wir es dringend empfehlen."

Insgesamt sieht Bray in der Einführung des Lizenzdienstes einen "deutlichen Schritt vorwärts". Ein hundertprozentiger Schutz vor Piraterie sei "schlicht unmöglich". Der korrekte Einsatz der License Verification Library (LVL) durch die App-Entwickler würde jedoch den Piraten das Handwerk deutlich erschweren. [von Robert A. Gehring]


eye home zur Startseite
Paps 26. Aug 2010

Qualitätssicherung? Zensur wäre der passendere Ausdruck.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. VdS Schadenverhütung GmbH, Köln
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  3. ifm electronic GmbH, Essen
  4. QSC AG, Köln


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Supernatural, True Blood, Into the West, Perry Mason, Mord ist ihr Hobby)
  2. (u. a. Space Jam 11,97€, Ex Machina 9,97€, Game of Thrones 3. Staffel 24,97€)
  3. (u. a. The Hateful 8 7,97€, The Revenant 8,97€, Interstellar 7,97€)

Folgen Sie uns
       

  1. Große Pläne

    SpaceX soll 2018 zwei Weltraumtouristen um den Mond fliegen

  2. Festnetz

    O2 will in Deutschland letzte Meile per Funk überwinden

  3. Robocar

    Roborace präsentiert Roboterboliden

  4. Code.mil

    US-Militär sucht nach Lizenz für externe Code-Beiträge

  5. Project Zero

    Erneut ungepatchter Microsoft-Bug veröffentlicht

  6. Twitch

    Videostreamer verdienen am Spieleverkauf

  7. Neuer Mobilfunk

    Telekom-Chef nennt 5G-Ausbau "sehr teuer"

  8. Luftfahrt

    Nasa testet Überschallpassagierflugzeug im Windkanal

  9. Lenovo

    Moto Mod macht Moto Z zum Spiele-Handheld

  10. Alternatives Betriebssystem

    Jolla will Sailfish OS auf Sony-Smartphones bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nintendo Switch eingeschaltet: Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld
Nintendo Switch eingeschaltet
Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld
  1. Nintendo Interner Speicher von Switch offenbar schon jetzt zu klein
  2. Hybridkonsole Leak zeigt Menüs der Nintendo Switch
  3. Hybridkonsole Hardware-Details von Nintendo Switch geleakt

Watch 2 im Hands on: Huaweis neue Smartwatch soll bis zu 21 Tage lang durchhalten
Watch 2 im Hands on
Huaweis neue Smartwatch soll bis zu 21 Tage lang durchhalten
  1. Lenovo-Tab-4-Serie Lenovos neue Android-Tablets kosten ab 180 Euro
  2. Yoga 520 und 720 USB-C und Kaby Lake für Lenovos Falt-Notebooks
  3. Alcatel A5 LED im Hands on Wenn die Smartphone-Rückseite wild blinkt

Asus Tinker Board im Test: Buntes Lotterielos rechnet schnell
Asus Tinker Board im Test
Buntes Lotterielos rechnet schnell
  1. Tinker-Board Asus bringt Raspberry-Pi-Klon
  2. Sopine A64 Weiterer Bastelrechner im Speicherriegel-Format erscheint

  1. Re: 90 Tage sind auch genug Zeit

    Technik Schaf | 04:04

  2. Re: Ich tippe auf...

    Apfelbrot | 04:01

  3. Re: In Deutschland machen sich die Provider...

    Moe479 | 02:54

  4. Re: "Selber Schuld"

    Dadie | 02:35

  5. Re: Warum nicht extra Frequenzen zur Überbrückung?

    logged_in | 02:17


  1. 00:29

  2. 18:18

  3. 17:56

  4. 17:38

  5. 17:21

  6. 17:06

  7. 16:32

  8. 16:12


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel