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Red Dead Redemption: Ausschluss für Kampagnencheater

Keine Gnade im Wilden Westen: Eine unbekannte Anzahl von Konsolencowboys, die in der Kampagne von Red Dead Redemption gemogelt haben, sind dauerhaft aus dem Multiplayermodus ausgeschlossen worden.
/ Peter Steinlechner
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Normalerweise sind von Ausschlüssen aus Konsolennetzwerken, Onlinerollenspielen oder Multiplayermodi nur Spieler betroffen, die im Deathmatch zum "Wallhack" oder zu anderen Mogeleien gegriffen haben. Bei Red Dead Redemption ist das anders: Das Entwicklerstudio Rockstar Games hat Spieler, die in der Kampagne einen Cheat verwendet haben, am 24. August 2010 dauerhaft aus dem Onlinemodus geworfen – sowohl auf der Xbox 360 als auch auf Playstation 3. Ausgenommen waren nur diejenigen, die einen der – inzwischen behobenen – Programmfehler verwendet haben, um schneller voranzukommen.

Red Dead Redemption – Test von Golem.de
Red Dead Redemption – Test von Golem.de (05:27)

Grund ist laut Rockstar Games, dass Spieler in Red Dead Redemption sowohl über die Kampagne als auch im Multiplayermodus die Punkte für die online geführten Bestenlisten sammeln können.

Wer dem Ausschluss entgehen wollte, musste vor dem 24. August 2010 alle durch einen Cheat zustande gekommen Speicherstände im Single- und Multiplayermodus löschen. In der Kampagne musste der Spieler dann den Anfang als Westernheld John Marston neu spielen, bis das Programm in der Ranch von MacFarlane ein Savegame angelegt hat. Im Multiplayermodus musste man eine vollständige Partie online absolvieren oder bei einem Gang Hideout mitmischen.


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