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Kein Wort zu Hypertransport

Wie die Integer-Einheiten dann die richtigen Daten bekommen, muss AMD noch erklären. Ein Hinweis, dass gemeinsames Fetch und Decode sinnvoll sein könnte, ist die parallele Verarbeitung von zwei Threads je Kern. AMD bezeichnet das, knapp an Warenzeichenstreitigkeiten vorbei, als einen "hyperthreaded, single-core chip". Zwar kann der Chiphersteller dank seines Patentaustauschabkommens mit Intel Hyperthreading nutzen, es aber wohl nicht ohne Lizenz für den Namen so nennen. Andere Techniken wie SSE darf AMD wie beim Vorbild bezeichnen, da dreibuchstabige Abkürzungen in den USA nicht schutzfähig sind.

  • Zwei grundverschiedene Architekturen
  • Zwei Integer-Kerne teilen sich Funktionseinheiten.
  • Zwei Threads pro Core
  • Gemeinsam genutzte Einheiten sparen Strom und Diefläche.
  • Aus vier Modulen entsteht ein Octa-Core.
  • Großes Versprechen: Ein Bobcat-Core kann bis unter 1 Watt gedrückt werden.
  • Anders als Atom: Bobcat ist ein Out-of-Order-Prozessor.
  • Virtualisierung bei allen Bobcats
  • Fast so schnell wie bisherige Notebook-CPUs
Zwei Threads pro Core
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Bisher beherrschte nur Intel die Verteilung von zwei Threads auf die Funktionseinheiten eines Kerns. Dabei gibt das Unternehmen selbst an, dass der Leistungsvorteil maximal 20 Prozent betragen kann, was Raytracer wie Cinebench auch knapp erreichen. Wie viel AMD mit seinem Ansatz hier herausholt, bleibt noch eine spannende Frage. In der Praxis bringt Hyperthreading vor allem eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit des Rechners auf Eingaben des Benutzers, wenn die Maschine ohnehin gerade stark ausgelastet ist. Auch eine Intels Turbo-Boost ähnliche Taktregelung beherrscht die Planierraupe, die neue Technik soll mehr können als das wenig effektive Turbo-Core.

Mehrere der Module eines Bulldozer bilden den gesamten Prozessor. AMD zeigt in seinen schematischen Folien bisher vier davon, was also einem Achtkerner entspricht. Bisher bringt der Chiphersteller maximal sechs Kerne auf einem Die unter, aber: Ob alle Module eines Bulldozer auf einem Die sitzen müssen, hat AMD noch nicht gesagt. Das ist jedoch mehr als wahrscheinlich, da sich alle Module einen L3-Cache sowie die Northbridge und den Speichercontroller teilen müssen. In diesen Punkten ist Bulldozer also den Phenoms sehr ähnlich.

Auffällig ist, dass AMD bisher Hypertransport nicht erwähnt. Diese schnellen Links zwischen Prozessorsockeln und Dies waren bisher einer der größten Vorteile der Opterons in Servern. Die Zahl der Hypertransport-Links, über die sich auch schnelle I/O-Erweiterungen wie für RAIDs und Ethernet anbinden lassen, will der Chiphersteller offenbar noch eine Weile für sich behalten.

Das gilt nicht für die spannendsten Teile der beiden Architekturen, die unter anderem die Threadverteilung und das Kunststück eines Out-of-Order-Prozessors bei geringer Leistungsaufnahme betreffen. Diese Informationen will AMD nach den Vorträgen auf der Hotchips bald veröffentlichen.

 90 Prozent der Rechenleistung eines Notebooks
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CyLord 25. Aug 2010

Wen nes an der Stabilität hapert, dann machst Du etwas falsch. ein instabiles System...

monark 25. Aug 2010

Und wieviel der Leute die einen QuadCore kaufen machen das wirklich? Ich würde mal...

d2 24. Aug 2010

BrumBrum

asdfgh 24. Aug 2010

Also zumindest offiziell heisst zB AMD 'Advanced Micro Devices, Inc.' - damit sind es...


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