90 Prozent der Rechenleistung eines Notebooks

Auch funktional will AMD bei Bobcat nicht sparen. SSE 1 bis 3 werden ebenso unterstützt wie Virtualisierung. Letzteres bietet Intel nur bei wenigen und teuren Atom-Varianten an, nicht aber bei den allgegenwärtigen Atoms der N-Serie für Netbooks. Sie lassen sich so nicht für sparsame Servercluster umfunktionieren. Ihr Debüt soll die Bobcat-Architektur mit der Plattform "Ontario" feiern, die APU und die zugehörige Plattform für Netbooks und günstige Notebooks werden für Anfang 2011 erwartet. Sie ist der erste Vertreter der Fusion-Generation. Erste Muster von Llano fertigt AMD eigenen Angaben zufolge bereits.

  • Zwei grundverschiedene Architekturen
  • Zwei Integer-Kerne teilen sich Funktionseinheiten.
  • Zwei Threads pro Core
  • Gemeinsam genutzte Einheiten sparen Strom und Diefläche.
  • Aus vier Modulen entsteht ein Octa-Core.
  • Großes Versprechen: Ein Bobcat-Core kann bis unter 1 Watt gedrückt werden.
  • Anders als Atom: Bobcat ist ein Out-of-Order-Prozessor.
  • Virtualisierung bei allen Bobcats
  • Fast so schnell wie bisherige Notebook-CPUs
Anders als Atom: Bobcat ist ein Out-of-Order-Prozessor.
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Zur Rechenleistung der Bobcats macht AMD bisher nur sehr vage Angaben. Rund 90 Prozent einer "Mainstream-CPU für Notebooks" soll die neue Architektur erreichen, dabei nur ein halb so großes Die benötigen und "einen Bruchteil der Leistungsaufnahme" aufweisen. Diese Werte, die auf AMD-eigenen Schätzungen basieren, wären nur dann aussagekräftig, wenn es eine klare Definition eines Mainstream-Prozessors gäbe.

In der Notebookbranche sind damit meist günstige Dual-Cores gemeint, die sich in großen Stückzahlen verkaufen lassen. Bei Intel sind das beispielsweise die Pentiums sowie die Core i3. Diese Prozessoren kosten für PC-Hersteller unter 100 US-Dollar, nur: AMD nennt die Preise seiner Mobil-CPUs nicht in den offiziellen Preislisten. So bleibt völlig unklar, ob Bobcat etwa fast so schnell wie ein Turion II oder gar nur wie ein Sempron sein soll. Aber selbst wenn AMD seinen Vergleich auf die billigsten Dual-Cores bezieht, dürfte Bobcat mehrfach schneller als Intels Atom werden.

Bulldozer mit Hyperthreading

Wenigstens bei der Architektur sind die Angaben zum zweiten Design, Bulldozer, etwas handfester - auch wenn Taktfrequenzen, Cache-Größen und Angaben zur Rechenleistung noch fehlen. Dafür hat AMD diese Architektur, die in Desktops und Servern Platz finden soll, etwas genauer erklärt als den Bobcat.

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Bei Bulldozer bilden je zwei Cores ein "Module". Diese Module stellen für die beiden Kerne einige Funktionseinheiten gemeinsam bereit. So gibt es beispielsweise zwei 128 Bit breite Gleitkomma-/SSE-Einheiten und einen gemeinsamen L2-Cache, was noch nicht besonders ungewöhnlich ist. Die Stufen für Fetch und Decode für zwei Integer-Kerne zu nutzen, die dann noch über eigene Pipelines verfügen, ist jedoch ein spannender Ansatz.

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 Bobcat und Bulldozer: AMD nennt erste Details zu neuen ArchitekturenKein Wort zu Hypertransport 
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