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Internetzugang: Kabel Deutschland hebt Prognose wegen gestiegener Nachfrage

Kabel Deutschland hat die Prognose für sein laufendes Geschäftsjahr leicht angehoben. Die Nachfrage für Internetzugänge und Telefonieprodukte habe sich besser entwickelt als erwartet.
/ Achim Sawall
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Messungen am Verstärkerkasten
Messungen am Verstärkerkasten

Kabel Deutschland kann wegen einer erhöhten Nachfrage nach seinen Internet- und Telefonieprodukten die Jahresprognose leicht anheben. Im Finanzjahr 2010/11, das im März 2011 endet, werde das bereinigte EBITDA am oberen Ende der Prognosen liegen. Der Kabelnetzbetreiber erwartet hier 715 Millionen Euro bis 725 Millionen Euro. Das teilte das Unternehmen, das im März 2010 an die Börse gegangen ist, mit.

Im ersten Quartal 2010/2011 sei es gelungen, den Verlust von 10,5 Millionen Euro auf 2,1 Millionen Euro zu senken. Der Umsatz stieg um 6 Prozent auf 389,5 Millionen Euro.

Die Zahl der Abonnements der Internet- und Telefonieprodukte sei um fast ein Drittel auf 2,1 Millionen gestiegen. Die Abonnements wurden von 1,155 Millionen Kunden gebucht, ein Zuwachs von 29,1 Prozent. Der durchschnittliche monatliche Umsatz pro Kunde stieg um über einen Euro auf 12,86 Euro.

Schuldenstand gesenkt, weniger Investitionen

"Gleichzeitig konnten wir unsere Netto-Finanzverbindlichkeiten um nahezu 200 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr reduzieren. Damit liegen wir sehr gut im Plan" , sagte Vorstandschef Adrian von Hammerstein. Der Konzern, der mehrheitlich im Besitz des Finanzinvestors Providence ist, hat 2,67 Milliarden Euro Schulden. Kabel Deutschland verfügte am 30. Juni 2010 über Barreserven in Höhe von 300 Millionen Euro.

Das Unternehmen hat im ersten Quartal nur noch 61 Millionen Euro in sein Kabelnetz und die Kundenakquise investiert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der größte Kabelnetzbetreiber Deutschlands noch 71,6 Millionen Euro investiert.


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