Sony: Spiegelreflexkameras mit elektronischem Sucher
Den elektronischen Sucher(öffnet im neuen Fenster) setzt Sony ein, um auch beim Filmen den schnellen Phasenkontrast-Autofokus(öffnet im neuen Fenster) nutzen zu können. Das funktioniert mit einem feststehenden, aber halblichtdurchlässigen Spiegel. Er lässt das Licht größtenteils auf den Hauptsensor durch, einen Teil davon lenkt er jedoch permanent zu den Autofokussensoren. Von den 15 AF-Punkten sind drei als Kreuzsensoren ausgeführt. Die APS-C-Sensoren sind in CMOS-Bauweise gefertigt und arbeiten zwischen ISO 100 und 25.600.
Der elektronische Sucher erreicht eine Auflösung von 1,15 Millionen Bildpunkten und deckt 100 Prozent des Bildfeldes ab. Der rückwärtige Monitor mit einer 3 Zoll (7,62 cm) großen Diagonale ist schwenkbar und erreicht eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten.
In beiden Kameras setzt Sony wie auch in der Vergangenheit auf beweglich aufgehängte Sensoren. Dadurch wird eine Bildstabilisierung erreicht, ohne dass jedes Objektiv mit beweglichen Linsen ausgerüstet sein muss.
Die Sony A33 erreicht eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu sieben Bildern pro Sekunde, die A55 sogar zehn Bilder pro Sekunde. Beide Kameras können Panoramaaufnahmen mit 12.416 x 1.856 Pixeln selbstständig zusammenrechnen und erreichen ihre hohe Geschwindigkeit auch für deckungsgleiche Mehrfachbelichtungen. In diesem Modus soll nachträglich das Bildrauschen stark reduziert werden können.
Auch eine HDR-Funktion mit drei Aufnahmen unterschiedlicher Belichtungszeit ist mit an Bord. Gespeichert wird auf Memory Sticks Pro Duo (HG) oder SD-(HC-) beziehungsweise SDXC-Karten. Die Kameras sind beide 124,4 x 92 x 84,7 mm groß und wiegen betriebsbereit rund 500 Gramm.
Die Sony Alpha A33(öffnet im neuen Fenster) soll rund 650 Euro kosten, mit Kitobjektiv DT 18-55 mm SAM liegt der Preis bei rund 750 Euro. Die A55 wird als Gehäuse rund 750 Euro kosten und mit dem Kit-Objektiv rund 850 Euro. Beide sollen ab Oktober 2010 im Handel erhältlich sein.
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