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Playstation 3: Sony unterstützt Onlinepass bei PS3-Gebrauchtspielen

Wer Gebrauchtspiele kauft, muss für Multiplayerfunktionen extra bezahlen: Dieses Prinzip, eingeführt von Electronic Arts, will Sony auch auf der Playstation 3 unterstützen – bei eigenen Titeln und bei denen von anderen Entwicklern.
/ Peter Steinlechner
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Den Anfang hatte Electronic Arts gemacht , inzwischen arbeiten auch Ubisoft und THQ an ähnlichen Plänen, jetzt will sich auch Sony Computer Entertainment (SCE) stärker im Kampf gegen den Handel mit gebrauchten Spielen engagieren: Europachef Andrew House hat angekündigt, dass sein Unternehmen grundsätzlich positiv zu Initiativen wie EAs Onlinepass steht. Das bedeutet: Käufer eines neuen Spiels finden in der Packung einen Code, mit dem sie beispielsweise den Multiplayermodus freischalten und das Spiel gleichzeitig mit ihrem Account verbinden. Wenn das Programm dann weiterverkauft wird, muss der neue Besitzer den Multiplayermodus gegen Geld freischalten.

Im Gespräch mit Gamesindustry.biz(öffnet im neuen Fenster) sagte House jetzt, dass sein Unternehmen dieses Prinzip künftig unterstützten wird. Das bedeutet, dass SCE Drittentwickler künftig dazu ermuntert und auch bei eigenen Produkten aktiv nach Möglichkeiten für einen Onlinepass sucht. Über die konkrete Ausgestaltung denke man bei SCE weiter nach. Beispielsweise sei es vorstellbar, dass ein Basis-Mehrspielermodus immer funktioniere – schließlich wolle man das Playstation Network nicht zu sehr entwerten. Erweitere Multiplayerfunktionen könnten aber für Gebrauchtkäufer kostenpflichtig werden.


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