• IT-Karriere:
  • Services:

Suchmaschine

Kartellbeschwerden gegen Google

Einige deutsche Webfirmen, darunter mit Euro-Cities der Betreiber von Stadtplandienst.de, haben laut Wirtschaftswoche beim Bundeskartellamt Beschwerde gegen Google eingelegt. Zudem wurde Strafanzeige wegen gewerbsmäßigen Betrugs erstattet.

Artikel veröffentlicht am ,
Suchmaschine: Kartellbeschwerden gegen Google

Google bevorzuge die eigenen Angebote in den Ergebnissen der eigenen Suchmaschine, lautet nach Angaben der Wirtschaftswoche der Vorwurf gegen Google. Dem Bericht zufolge liegt dem Bundeskartellamt eine zweistellige Zahl "ernstzunehmender" Beschwerden vor, die im Zusammenhang mit der Google-Suche stehen. Einige Anbieter haben auch Strafanzeige gegen Google wegen Betrugsverdachts gestellt.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Ulm
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

Die Beschwerdeführer kritisieren, Google platziere eigene Angebote wie Google Maps, Google Places oder die Preisvergleichsseite Google Shopping bei Suchanfragen fast immer an oberster Stelle der Trefferliste. Zudem vermuten die Beschwerdeführer, Google bevorzuge Anbieter, die Googles Werbesystem Adsense einsetzen.

Laut Wirtschaftswoche prüft das Kartellamt derzeit, ob es für das Thema zuständig ist oder ob die Zuständigkeit bei der EU-Kommission liegt.

Zu den Beschwerdeführern zählen laut dem Bericht das Unternehmen Euro-Cities, das Stadtplandienst.de betreibt, und Hot-Maps. Zudem sei eine Zivilklage gegen Google in Arbeit.

"42 Prozent aller Klicks entfallen auf den ersten Treffer bei den Google-Suchergebnissen", zitiert die Wirtschaftswoche aus einer Beschwerde; nur acht Prozent der Klicks entfallen auf die zweite Position.

Google weist die Vorwürfe zurück: "Wir machen eine Suchmaschine für Nutzer, nicht für Websites", sagte Googles Leiterin für Wettbewerbsrecht der Wirtschaftswoche. Auch Adsense-Kunden würden nicht bevorzugt.

Darüber hinaus haben Euro-Cities und Hot-Maps Strafanzeige gegen Google gestellt. Laut Wirtschaftswoche haben sie wegen schlechter Suchplatzierung bei Google Werbung geschaltet. Daraufhin habe Google schrittweise die Werbepreise um das bis zu 26fache erhöht. Laut Google handelt es sich dabei um das "Ergebnis eines automatisierten Ablaufs", Euro-Cities und Hot-Maps sehen darin gewerbsmäßigen Betrug, versuchten gewerbsmäßigen Betrug und Computerbetrug.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 21,49€
  2. 52,99€
  3. (-63%) 11,00€
  4. (u.a. Battlefield V für 21,49€ und Dying Light - The Following Enhanced Edition für 11,49€)

Anti-Googlebashing 23. Aug 2010

http://www.wuv.de/nachrichten/digital/google_und_das_kartellamt_ein_sommerloch_maerchen

schmofarz 23. Aug 2010

Genaugenommen liegt es an Google, daß die Preise teurer wurden, denn Google hat den...

Dreiviertelhorst 23. Aug 2010

Schlechter Vergleich, da man beim Telefonbuch extra bezahlt, wenn man fette Schrift oder...

Ainer v. Fielen 23. Aug 2010

Wenn Stadtplandienst.de und Konsorten inzwischen nur noch Abzockervereine sind ist es...

Ainer v. Fielen 23. Aug 2010

Jupp, FULL ACK...


Folgen Sie uns
       


Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert

Das Trucker Jacket mit Googles Jacquard-Technologie hat im Bund des linken Ärmels eingewebte leitende Fasern. Diese bilden ein Touchpad, das wir uns im Test genauer angeschaut haben.

Smarte Jeansjacke von Levis ausprobiert Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


      •  /