GDC Europe und Gamescom 2010 sind vorbei, die Messeleitung zieht ihr Fazit: Rund 254.000 Besucher sind nach Köln gekommen – mehr als im Jahr zuvor. Und das, obwohl es weniger große Neuankündigungen als im Vorjahr gab.
Die Veranstalter der Gamescom 2010 haben die offizielle Zahl der Besucher veröffentlicht: 254.000 haben den Weg nach Köln gefunden, 9.000 mehr als die rund 245.000 Besucher im Vorjahr. Die Zahl der Aussteller ist von 458 aus 31 Ländern im Jahr 2009 auf 505 aus 33 Ländern 2010 gestiegen. "Nach der erfolgreichen Premiere ist es uns in diesem Jahr gelungen, die Gamescom noch größer und internationaler aufzusetzen und sowohl mehr Aussteller als auch mehr Besucher bei uns zu begrüßen" , so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH. "Besonders erfreulich ist der Ausbau der Internationalität: Wir haben so viele internationale Branchenvertreter wie noch nie in Köln versammelt. Damit ist die Position der Gamescom als internationale Branchenmesse gefestigt worden. Wir freuen uns schon auf eine erfolgreiche Fortsetzung im nächsten Jahr" , kommentierte Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU).
Bild 1/37: Wer es sich leisten kann, hat in jedem Zimmer seiner Wohnung eine Konsole mit Screen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 2/37: Entspanntes Spielen im Bett (Foto: Maximilian Knop)
Bild 3/37: Badewannenmeisterschaften (Foto: Maximilian Knop)
Bild 4/37: 3D-Tennis: Eine geübte Vorhand hat schon so manchen Sieg gerettet. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 5/37: Gran Turismo - ein Spiel, mit dem mancher Fan gar nicht mehr gerechnet hat. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 6/37: Konami: Microsoft Kinect und Sports Island (Foto: Maximilian Knop)
Bild 7/37: Konami: Microsoft Kinect und Sports Island (Foto: Maximilian Knop)
Bild 8/37: Kinect-Nahaufnahme (Foto: Maximilian Knop)
Bild 9/37: Konami: Cross Board (Foto: Maximilian Knop)
Bild 10/37: Valve: Portal 2 - hier gab es KEINEN Kuchen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 11/37: Valve: Portal 2 - nach dem Ende der Vorführung gab es Szenenapplaus. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 12/37: SK Gaming: In dem gläsernen Stand konnten Fans sich mit den SK-Gaming-Profis messen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 13/37: Zwei Fans warten auf ihre (realen) Helden von MTV Game One. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 14/37: Exklusiv bei Golem.de: Nintendos neue Konsole - gut getarnt und doch entdeckt. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 15/37: Kölner Dom: Zum zweiten Mal war die Stadt Köln Treffpunkt für Branchenvertreter, Entwickler und Fans der Gamescom. Unmittelbar neben dem Messegelände kann man abends nach einem schweren Messetag einen Blick auf den Kölner Dom werfen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 16/37: Nach Fallout 3 jetzt "New Vegas": Bethesdas Messestand wirkt auf den ersten Blick leicht benutzt. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 17/37: Take 2: Mafia 2 im Fokus (Foto: Maximilian Knop)
Bild 18/37: In einem geschlossenem Raum konnten Testpiloten ihre Flugkünste unter Beweis stellen und die Parrot Drone mittels iPhone steuern. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 19/37: Liegend spielen. Ob es von Sony das Spielen auf Krankenschein gibt, ist nicht bekannt... (Foto: Maximilian Knop)
Bild 20/37: Jay Wilson, Game-Direktor von Diablo 3 bei Blizzard, gab neue Details des lang erwarteten Spiels bekannt. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 21/37: Golem.de-Videoredakteur bei der Arbeit. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 22/37: So mussten die Prototypen des 3DS gesichert werden: Neben dem Akkupack am Gürtel hängt der Handheld an zwei Kabeln: einem Strom- und dem Sicherungskabel. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 23/37: Abseits des Messetrubels: Spieledesigner und CEO von Gas Powered Games Chris Taylor beim Informationsaustausch via Handy. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 24/37: Wer im Entertainmentbereich unterwegs war, der kam an solchen Szenen nicht vorbei. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 25/37: Keine Messe ohne Babes. Auch in diesem Jahr waren sie wie immer begehrte Objekte vieler Besucher und Hobbyknipser. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 26/37: Der Stand von Poisonville (Bigpoint) machte aus dem Messestand seinen eigenen kleinen Gefängnisblock. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 27/37: Mit Tera will Publisher Frogster World of Warcraft angreifen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 28/37: Das Strategiespiel End of Nations zog Besucher an. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 29/37: NC Soft lud ein: die Demostationen von Guild Wars 2 waren hart umkämpft. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 30/37: Call of Duty Black Ops - Wartezeiten von über zwei Stunden bei manchen Spielen waren keine Seltenheit. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 31/37: Die Glücksbärchi treffen auf WOW Cataclysmen. Spätere PVP-Kämpfe vor der Halle nicht ausgeschlossen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 32/37: Die Warteschlange von Diablo 3. So manch einer nimmt es (noch) gelassen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 33/37: Sonys Eyepet lässt sich nun auch mit den neuen Controllen spielen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 34/37: Sonys Eyepet lässt sich nun auch mit den neuen Controllern spielen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 35/37: Der Move-Controller (Foto: Maximilian Knop)
Bild 36/37: Keine Messe ohne Singstar. Auch in diesem Jahr konnte sich das Messepublikum an neuen Liedern ausprobieren. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 37/37: "Play everywhere" - so in etwa lautet das Messestandkonzept von Sony auf der diesjährigen Gamescom. (Foto: Maximilian Knop)
Auffällig war im Bereich der Spielesoftware die weiter gewachsene Anzahl an Online-, Browser- und Socialgames. So hat Arenanet das kommende Guild Wars 2 vorgestellt, Blizzard seine Erweiterung Cataclysm für World of Warcraft , Frogster das vielversprechende Tera und Trion sein Rift und das MMOG-Strategiespiel End of Nations. Noch größer, im Grunde fast nicht mehr zu überblicken, war die Menge an Browsergames, die sowohl aus asiatischen Entwicklungslabors als auch von deutschen Größen wie Gamigo, Bigpoint und Gameforge vorgestellt wurden. Allmählich setzen diese Unternehmen auf große, aufmerksamkeitsstarke Produktionen, etwa Bigpoint auf Poisonville und Gameforge auf Black Prophecy .
Das Interesse der Besucher scheint dennoch immer noch auf den großen Spielereihen der traditionellen Publisher und Entwickler zu liegen. Die längsten Schlangen gab es wohl bei Diablo 3 , obwohl die dort spielbare Demoversion bereits älter ist und noch nicht das neu vorgestellte Element der Handwerker enthielt. Nach Auffassung vieler Brancheninsider war das spektakulärste neue Spiel in Köln das gerade mal eine Woche zuvor vorgestellte Bioshock Infinite von Irrational Games. Nett: Im Falle des vielversprechenden Rage steht nun fest, dass es auch 2011 und damit insgesamt dreimal auf der Gamescom vertreten sein wird – es erscheint rund einen Monat nach der Messe 2011 und dürfte dort entsprechend groß beworben werden. Für Diskussionen hat Activision mit Call of Duty: Black Ops gesorgt, das nach Auffassung von Journalisten und von leidenschaftlichen Spielern den Bogen in Sachen Gewaltdarstellung endgültig zu überspannen scheint.
Termine für 2011 stehen fest
Anders als im Vorjahr, als Sony seine Playstation 3 Slim im Rahmen der Gamescom vorgestellt hatte, gab es 2010 keine ganz großen Neuvorstellungen im Hardwarebereich. Bei Sony gab es im Vorfeld Spekulationen über eine Playstation Portable 2 . Tatsächlich standen dann aber bei Sony und bei Microsoft die bereits bekannten Bewegungssteuerungen im Vordergrund – bei Sony das ab dem 15. September 2010 erhältliche Move , bei Microsoft das zum 10. November 2010 verfügbare Kinect . Nintendo hat, allerdings nur im Fachbesucherbereich, sein 3D-Handheld 3DS präsentiert, aber noch keine Details zu Termin oder Preis genannt.
Bild 1/37: Wer es sich leisten kann, hat in jedem Zimmer seiner Wohnung eine Konsole mit Screen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 2/37: Entspanntes Spielen im Bett (Foto: Maximilian Knop)
Bild 3/37: Badewannenmeisterschaften (Foto: Maximilian Knop)
Bild 4/37: 3D-Tennis: Eine geübte Vorhand hat schon so manchen Sieg gerettet. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 5/37: Gran Turismo - ein Spiel, mit dem mancher Fan gar nicht mehr gerechnet hat. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 6/37: Konami: Microsoft Kinect und Sports Island (Foto: Maximilian Knop)
Bild 7/37: Konami: Microsoft Kinect und Sports Island (Foto: Maximilian Knop)
Bild 8/37: Kinect-Nahaufnahme (Foto: Maximilian Knop)
Bild 9/37: Konami: Cross Board (Foto: Maximilian Knop)
Bild 10/37: Valve: Portal 2 - hier gab es KEINEN Kuchen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 11/37: Valve: Portal 2 - nach dem Ende der Vorführung gab es Szenenapplaus. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 12/37: SK Gaming: In dem gläsernen Stand konnten Fans sich mit den SK-Gaming-Profis messen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 13/37: Zwei Fans warten auf ihre (realen) Helden von MTV Game One. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 14/37: Exklusiv bei Golem.de: Nintendos neue Konsole - gut getarnt und doch entdeckt. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 15/37: Kölner Dom: Zum zweiten Mal war die Stadt Köln Treffpunkt für Branchenvertreter, Entwickler und Fans der Gamescom. Unmittelbar neben dem Messegelände kann man abends nach einem schweren Messetag einen Blick auf den Kölner Dom werfen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 16/37: Nach Fallout 3 jetzt "New Vegas": Bethesdas Messestand wirkt auf den ersten Blick leicht benutzt. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 17/37: Take 2: Mafia 2 im Fokus (Foto: Maximilian Knop)
Bild 18/37: In einem geschlossenem Raum konnten Testpiloten ihre Flugkünste unter Beweis stellen und die Parrot Drone mittels iPhone steuern. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 19/37: Liegend spielen. Ob es von Sony das Spielen auf Krankenschein gibt, ist nicht bekannt... (Foto: Maximilian Knop)
Bild 20/37: Jay Wilson, Game-Direktor von Diablo 3 bei Blizzard, gab neue Details des lang erwarteten Spiels bekannt. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 21/37: Golem.de-Videoredakteur bei der Arbeit. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 22/37: So mussten die Prototypen des 3DS gesichert werden: Neben dem Akkupack am Gürtel hängt der Handheld an zwei Kabeln: einem Strom- und dem Sicherungskabel. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 23/37: Abseits des Messetrubels: Spieledesigner und CEO von Gas Powered Games Chris Taylor beim Informationsaustausch via Handy. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 24/37: Wer im Entertainmentbereich unterwegs war, der kam an solchen Szenen nicht vorbei. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 25/37: Keine Messe ohne Babes. Auch in diesem Jahr waren sie wie immer begehrte Objekte vieler Besucher und Hobbyknipser. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 26/37: Der Stand von Poisonville (Bigpoint) machte aus dem Messestand seinen eigenen kleinen Gefängnisblock. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 27/37: Mit Tera will Publisher Frogster World of Warcraft angreifen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 28/37: Das Strategiespiel End of Nations zog Besucher an. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 29/37: NC Soft lud ein: die Demostationen von Guild Wars 2 waren hart umkämpft. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 30/37: Call of Duty Black Ops - Wartezeiten von über zwei Stunden bei manchen Spielen waren keine Seltenheit. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 31/37: Die Glücksbärchi treffen auf WOW Cataclysmen. Spätere PVP-Kämpfe vor der Halle nicht ausgeschlossen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 32/37: Die Warteschlange von Diablo 3. So manch einer nimmt es (noch) gelassen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 33/37: Sonys Eyepet lässt sich nun auch mit den neuen Controllen spielen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 34/37: Sonys Eyepet lässt sich nun auch mit den neuen Controllern spielen. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 35/37: Der Move-Controller (Foto: Maximilian Knop)
Bild 36/37: Keine Messe ohne Singstar. Auch in diesem Jahr konnte sich das Messepublikum an neuen Liedern ausprobieren. (Foto: Maximilian Knop)
Bild 37/37: "Play everywhere" - so in etwa lautet das Messestandkonzept von Sony auf der diesjährigen Gamescom. (Foto: Maximilian Knop)
Auch die Veranstalter der Entwicklerkonferenz GDC Europe , die im Vorfeld der Gamescom an drei Tagen stattfand, geben sich zufrieden. Fast 1.500 Teilnehmer, 170 Sprecher sowie rund 300 Medienvertreter aus 45 Ländern haben über die Zukunft der Gamesbranche diskutiert. Im Ausstellungsbereich der Konferenz präsentierten sich 40 Aussteller aus sieben Ländern. Thematische Schwerpunkte waren Onlinegaming – etwa in einem Vortrag von Andreas Öjerfors – und Medienkonvergenz, beispielsweise in einer kritischen Keynote von Warren Spector . Regional hat die Konferenz die boomenden Märkte Chinas, Skandinaviens und Russlands in den Blickpunkt gerückt.
"Mit diesen Ergebnissen sind wir die klare Nummer eins auf dem europäischen Konferenzmarkt" , resümierte GDC-Direktor Frank Sliwka. "Die Konferenz hat mit hochwertigen Vorträgen und Topreferenten ihren Anspruch erfüllt, die Zukunft der Spiele darzustellen und Think Tank der Gamesindustrie zu sein." Seiner Auffassung nach ist die GDC Europe längst über Europa hinausgewachsen: Sie ziehe die wichtigsten Branchenpersönlichkeiten aus der ganzen Welt an und habe auch die Märkte in Nordamerika und Asien im Blick.
Bereits jetzt liegen Spieletermine für 2011 fest: Die GDC Europe findet vom 15. bis zum 17. August, die Gamescom vom 17. bis 21. August statt – beide erneut in Köln.