Dataplex von Nvelo

SSDs für die breite Masse

Das US-Unternehmen Nvelo will mit seiner Dataplex genannten Technik SSDs zum Durchbruch im Massenmarkt verhelfen. Die Software soll dafür sorgen, dass viel genutzte Daten einer Festplatte auf einer SSD zwischengespeichert werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Die auf dem PC laufende Dataplex-Software soll dafür sorgen, dass häufig und zuletzt benutzte Daten auf einer SSD zwischengespeichert werden, diese also als schneller Cache für die Festplatte fungiert. Dazu soll Dataplex intelligente Algorithmen mitbringen, die kontinuierlich analysieren, was der Nutzer macht, um so Zugriffsmuster zu erkennen. An diese kann Dataplex dann seine Cache-Strategie anpassen, um dafür zu sorgen, dass Daten möglichst oft von SSD gelesen werden können.

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Endkunden wollen die Leistung einer SSD, doch der große Preisunterschied zwischen Festplatten und SSDs sorge noch dafür, dass viele Nutzer auf eine SSD verzichten. Während bei einer Festplatte rund 0,20 US-Dollar pro GByte bezahlt werden, seien es bei SSDs 2,00 US-Dollar pro GByte, rechnet Nvelos-Produktmanager David Lin vor. Marktforscher von iSuppli gehen derweil davon aus, dass der Preis für Flash-Speicher noch in diesem Jahr wieder unter 1,00 US-Dollar pro GByte fallen wird. Sie stellen aber infrage, dass dieser Preispunkt ausreicht, um eine verstärkte Nachfrage nach SSDs auszulösen.

Genau hier will Nvelo mit Dataplex ansetzen und letztendlich mit seiner Software die Vorteile von Festplatten und SSDs miteinander verknüpfen: hohe Speicherkapazität verbunden mit schnellen Zugriffszeiten. Dass so etwas funktionieren kann, zeigt beispielsweise Seagate mit seiner Hybrid-Festplatte Seagate Momentus XT, die zur Beschleunigung 4 GByte SLC-Flashspeicher mitbringt.

Was Seagate innerhalb seiner Festplatte macht, will Nvelo mit seiner Software auf dem PC abwickeln und damit Festplatte und SSD transparent zusammenschalten, was Herstellern eine große Flexibilität ermöglicht.

Dabei sei für ein typisches Geschäftskundennotebook eine Kombination aus 16 GByte mSATA- oder PCIe-Mini-Card und einer 2,5 Zoll großen Festplatte mit 250 GByte und 5.400 Umdrehungen pro Minute ideal. Damit soll sich die Leistung des Gesamtsystems in der Benchmarksuite Sysmark Productivity um 35 Prozent gegenüber der reinen HDD-Variante steigern lassen.

Für einen High-End-Spielerechner setzt das Unternehmen eine Kombination aus 32-GByte-SSD und einer 3,5-Zoll-Festplatte mit 1,5 TByte Speicherkapazität und 7.200 Umdrehungen pro Minute an.

2011 sollen erste PC-Hersteller Rechner mit Dataplex ausliefern und den Zubehörmarkt will Nvelo zusammen mit Herstellern von Festplatten und SSDs in Angriff nehmen.

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Top-OR 23. Aug 2010

Du weißt, wo der Vergleich mit dem Kalb herkommt und wie es geendet hat? WmkAh,emFh!

hot data manager 22. Aug 2010

Ein komplettes System kann oder will man nicht komplett auf der teuren SSD haben. Multi...

Bouncy 22. Aug 2010

ja das klingt wie readyboost - das sind als eine technik entpuppt hat, die nicht gerade...

hrhrhr 22. Aug 2010

Wow, mein ULV Pentium 5300 braucht auch keine kuehlung, das 0db Notebook hab ich also...

Herr Melin 22. Aug 2010

Ready Boost ist totaler Schwachsinn, weil der nach jedem Neustart den Cache neu schreiben...


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