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Dell

"Unternehmen geben wieder mehr Geld für IT aus"

Dell konnte im letzten Quartal wieder stärker wachsen, weil Konzerne und US-Regierung ihre IT-Investitionen erhöhten. Doch die Nachfrage der Endkunden stagnierte und die Bruttomarge sank erneut.

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Dell-Fertigung in Winston Salem in North Carolina
Dell-Fertigung in Winston Salem in North Carolina

Dell hat in den letzten drei Monaten von einer verstärkten Nachfrage der US-Regierung und von großen Unternehmen profitiert. Ein neuer Investitionszyklus für Server, Netzwerkprodukte, IT-Services und Speicher habe eingesetzt und "diese Nachfrage wird auch in den nächsten Quartalen anhalten", gab das Unternehmen bekannt. Auch Notebooks und Desktops hätten sich besser verkauft.

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Der Umsatz für Server und Netzwerkprodukte stieg um 35 Prozent auf 1,89 Milliarden US-Dollar. Besonders Bladeserver waren gefragt. Der Verkauf von Storagesystemen legte um 13 Prozent auf 624 Millionen US-Dollar zu. Bei IT-Services konnte Dell den Umsatz sogar um 57 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar steigern.

Das Geschäft mit Endkunden stagnierte jedoch bei 2,9 Milliarden US-Dollar.

Der drittgrößte PC-Hersteller der Welt konnte in seinem zweiten Finanzquartal den Gewinn um 16 Prozent steigern. Dell verbuchte 545 Millionen US-Dollar (28 Cent pro Aktie) nach 472 Millionen US-Dollar (24 Cent pro Aktie) im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz legte um 22 Prozent auf 15,53 Milliarden US-Dollar zu. Vor Sonderposten wuchs der Gewinn von 29 Cent auf 32 Cent.

Die Bruttomarge sank wegen steigender Kosten für Computerkomponenten jedoch von 18,7 Prozent auf 16,6 Prozent. Beim Konkurrenten Lenovo, der stärker im Niedrigpreissegment aktiv ist, sank die Bruttomarge von 11 Prozent auf 10,2 Prozent. Das Unternehmen hatte ebenfalls gestern seinen Vierteljahresbericht vorgelegt.

Dell-Finanzchef Brian Gladden sagte, dass der Aufsichtsrat hinter Konzernchef Michael Dell stünde. Bei der letzten Hauptversammlung hatten 25 Prozent dagegen gestimmt, dass der Firmengründer wieder in den Aufsichtsrat einzieht. Er schnitt von den elf Mitgliedern des Gremiums am schlechtesten ab. Bilanzmanipulationen hatten das Ansehen des Dell-Chefs beschädigt.

Für das laufende dritte Quartal bestätigte Dell seine Ziele für ein Umsatzwachstum von 14 bis 19 Prozent. Der Gewinn vor Sonderposten könne um 18 bis 23 Prozent klettern.



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