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Taiwanische Zeitung: AMDs GPUs mit 28 Nanometern von Globalfoundries

Was AMDs ehemalige Fertigungsabteilung, Globalfoundries, seit einem Jahr anstrebt, soll nach unbestätigten Berichten jetzt klappen: Die nächste Strukturbreite der ATI-Grafikprozessoren soll nicht mehr oder nur teilweise bei TSMC hergestellt werden.
/ Nico Ernst
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Reinraum von Globalfoundries
Reinraum von Globalfoundries

Die taiwanische Digitimes berichtet(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf die Wirtschaftszeitung "Economic Daily News", dass sich AMD und Globalfoundries einig geworden sind. Neben der bisherigen Fertigung von x86-Prozessoren sollen die Chipfabriken, die AMD 2008 verkauft hatte, auch Grafikprozessoren herstellen.

Globalfoundries hatte bereits mehrfach angekündigt, den derzeit in Entwicklung befindlichen 28-Nanometer-Prozess auch für diese Aufträge nutzen zu wollen. Dazu mussten die Fabs, die lange nur spezielle SOI-Wafer für Athlon, Phenom und Co. verarbeiteten, in Teilen auf sogenanntes Bulk-Silizium umgestellt werden. Das Unternehmen betrat damit Neuland, konnte aber Ende 2009 schon erste SRAMs auf dem neuen Material herstellen, erste SoCs von ARM in der neuen Strukturbreite werden auch entwickelt.

Während der letzten GPU-Generationen mit 65, 55 und 40 Nanometern Strukturbreite hatte TSMC beide großen Hersteller AMD/ATI und Nvidia exklusiv an sich gebunden. Bei der Umstellung auf 40 Nanometer hatte das taiwanische Unternehmen, das immer noch der weltweit größte Auftragshersteller für Halbleiter ist, aber erhebliche Probleme. Daraus ergaben sich Lieferverzögerungen für AMD sowie Nvidia.

Ob AMD bei 28 Nanometern aber gleich die gesamte Produktion an Globalfoundries vergibt, erscheint zweifelhaft. Davor ist zudem Gerüchten zufolge noch eine neue Generation als Radeon 6000 in 40 Nanometern geplant, die bei TSMC hergestellt werden soll.


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