• IT-Karriere:
  • Services:

Street View

Widerspruchsfrist verlängert

Google geht in Sachen Street View auf seine Kritiker zu und machte gegenüber dem Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar weitere Zugeständnisse. Unter anderem wird die Widerspruchsfrist verlängert.

Artikel veröffentlicht am ,
Street View: Widerspruchsfrist verlängert

Die Kritik an Google Street View reißt nicht ab. Nun geht Google auf einige Forderungen von Kritikern ein und macht gegenüber dem Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar, der sich stellvertretend für alle Datenschutzbehörden Deutschlands mit Street View befasst, weitere Zugeständnisse.

Stellenmarkt
  1. ivv GmbH, Hannover
  2. ITEOS, verschiedene Standorte

Google sichert zu, dass die Daten, die Google im Zusammenhang mit den Anträgen auf Unkenntlichmachung von Gebäuden beziehungsweise Grundstücken im geplanten Dienst Street View übermittelt werden, sicher verwahrt und ausschließlich zu dem Zweck verwendet werden, den jeweiligen Antrag zu bearbeiten. Nach abschließender Bearbeitung der Anträge erfolgt eine Verwendung der Daten nur zu dem Zweck der Dokumentation der ordnungsgemäßen Bearbeitung. Die Daten werden letztendlich im Rahmen der gesetzlichen Verjährung etwaiger Ansprüche gelöscht.

Darüber hinaus erlaubt Google dem Hamburger Datenschutzbeauftragten, sich vor Ort bei Google von der ordnungsgemäßen Bearbeitung der Anträge zu überzeugen.

Außerdem verlängert Google die Widerspruchsfrist für die Bewohner der 20 größten deutschen Städte, in denen der Dienst als Erstes starten soll: "Um den Nutzern darüber hinaus genug Zeit zu geben, einen Antrag auf Unkenntlichmachung von Häusern und Wohnungen bei uns einzureichen, haben wir beschlossen, für die Bewohner der 20 größten Städte die Frist auf acht Wochen und somit bis zum 15. Oktober zu verdoppeln", sagt Googles globaler Datenschutzbeauftragter Peter Fleischer. Die zuvor auf vier Wochen angesetzte Frist hielten Kritiker für zu kurz, da in einigen Ländern noch Sommerferien sind. Allerdings können auch danach noch Widersprüche eingereicht werden, diese werden dann erst nach Start des Dienstes berücksichtigt.

Johannes Caspar zeigt sich mit dem Erreichten zufrieden: "Google hat mir bestätigt, dass mit den Daten der Widersprechenden sorgsam umgegangen wird und sie nicht länger als nötig aufbewahrt werden. Hierzu erwarten wir noch die Beantwortung eines Fragenkatalogs. Dass es nach Gesprächen mit Google gelungen ist, die Widerspruchsfrist für die Bürgerinnen und Bürger um vier Wochen zu verlängern, finde ich sehr erfreulich."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • ohne Tracking
  • mit ausgeschaltetem Javascript


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (u. a. Aorus Pro für 219,90€, Aorus Pro WiFi für 229,90€, Aorus Elite für 189,90€)

ewf 18. Sep 2010

Ja. Und auch nur die die im Puff waren und davor geparkt haben als das Google-Auto vorbei...

Da Social 27. Aug 2010

Für interresierte: http://www.facebook.com/ProStreetView

Ekelpack 20. Aug 2010

Kein Vorsatz, keine Strafe... Jede Staatsanwaltschaft würde so eine Anzeige in "Ablage...

sdxsd 20. Aug 2010

Krass, das ist ja wirklich ein 1:1 Street View Clone, nur das die die Bedienung nicht so...

Thao 20. Aug 2010

Geniale Idee, ich bin dabei!


Folgen Sie uns
       


Pixel 4 XL - Test

Das Pixel 4 XL ist Googles erstes Smartphone mit einer Dualkamera. Im Test haben wir uns diese genau angeschaut.

Pixel 4 XL - Test Video aufrufen
Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Gardena: Open Source, wie es sein soll
Gardena
Open Source, wie es sein soll

Wenn Entwickler mit Zeitdruck nach Lösungen suchen und sich dann für Open Source entscheiden, sollte das anderen als Vorbild dienen, sagen zwei Gardena-Entwickler in einem Vortrag. Der sei auch eine Anleitung dafür, das Management von der Open-Source-Idee zu überzeugen - was auch den Nutzern hilft.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

  1. Linux-Kernel Machine-Learning allein findet keine Bugs
  2. KernelCI Der Linux-Kernel bekommt einheitliche Test-Umgebung
  3. Linux-Kernel Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

    •  /