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KDE: Plasma-Desktop für Tablet-PCs

KDE-Entwickler haben einen ersten Prototyp der Plasma-Shell für Tablet-PCs vorgestellt. Dabei wurde der Plasma-Desktop auf das QML-Framework portiert. Die Arbeitsfläche ist in dieser ersten Version zweigeteilt. Auf der einen Seite befindet sich der sogenannte Newspaper-Modus, der Inhalte wie RSS-Meldungen anzeigt. Auf der anderen Seite ist ein Suchfenster, um Applikationen und Dokumente zu finden und zu öffnen.
/ Jörg Thoma
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Qt 4.7 und das darin enthaltene QML-Framework seien ideal, um das Verhalten der Benutzerschnittstelle schnell und einfach zu ändern, sagt Plasma-Entwickler Marco Martin(öffnet im neuen Fenster), der aber zusätzlich noch Änderungen am C++-Code der Plasma-Shell vorgenommen, einen neuen QML-Satz erstellt und das Layout an das größere Display des Tablet-PCs angepasst hat.

KDE Plasma Mobile Tablet Edition
KDE Plasma Mobile Tablet Edition (02:49)

Den Schwerpunkt der Tablet-PCs sieht Martin im sogenannten Zeitungsmodus, bei dem der Tablet-PC in erster Linie zum Lesen von Inhalten gedacht ist. Deshalb bestand der erste Teil seiner Arbeit darin, die Bedienung zu entwerfen. In seinem Prototyp können Elemente hin und her bewegt und die Scrollgeschwindigkeit beeinflusst werden.

Martin weist darauf hin, dass die Geschwindigkeit vor allem unter dem Einsatz eines einfachen Vesa-Treibers leidet. Mit den geplanten Verbesserungen an der OpenGL-Schnittstelle für KDE dürfte dieses Problem künftig aber keine Rolle mehr spielen.


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