Event-Ankündigung: Neue Spiegelreflexkameras von Sony
Die auf Sony-Alpha-Kameras spezialisierte Website sonyalpharumors.com(öffnet im neuen Fenster) vermutet, dass die Videoaufnahmefunktion mit einem besseren Phasenvergleichsautofokus aufgewertet wird. Normalerweise wird hier die aus Kompaktkameras stammende Kontrastmessung eingesetzt, die prinzipbedingt nur sehr langsam arbeitet.
Das grundsätzliche Problem: Beim Filmen und beim Live-View-Modus muss der Spiegel heraufgeklappt werden, damit der Sensor das Bild aufzeichnen kann, das durch das Objektiv fällt. Die Phasen-Autofokus-Sensoren liegen im Kameraboden und werden durch den Spiegel verdeckt, wenn er nach oben geklappt ist.
Sony setzt mit Quick-AF beim Live-View-Modus ab der Alpha 300 und 350 und später auch bei der 330 und 380 einen zweiten Bildsensor im Prismengehäuse ein. Der Hauptspiegel wird nicht heraufgeklappt und der Autofokussensor mit Licht versorgt. Der sekundäre Sensor ist jedoch sehr klein und reicht nur für die Darstellung auf dem Display. Für Videoaufnahmen ist er nicht geeignet. Wenn auch die Videoaufnahme über diesen Sensor erfolgen soll, muss er wesentlich hochauflösender werden. Die Konstruktion hat aber noch einen anderen Nachteil: Sie nimmt dem Sucher Platz weg. Er ist bei den Sony-Alphas 300 und 350 deshalb sehr klein.
Vielleicht setzt Sony deshalb eine neue Technik ein, um auch beim Filmen den Phasen-Autofokus der Kamera einsetzen zu können. Für was sich Sony nun entschieden hat, wird sich ab dem 24. August 2010 zeigen.
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