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Apple: Manager nahm über 1 Million US-Dollar Schmiergeld

Ein Apple-Manager hat sich über einige Jahre mehr als 1 Million US-Dollar Schmiergeld zahlen lassen. Im Gegenzug versorgte Paul Shin D. Lieferanten von iPod- und iPhone-Zubehör mit Vorabinformationen zu neuen Apple-Produkten. D. wurde deshalb wegen Bestechlichkeit angeklagt.
/ Ingo Pakalski
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Paul Shin D. soll verschiedene asiatische Firmen mit Vorabinformationen zu neuen iPod- oder iPhone-Modellen versorgt haben. Die Firmen produzieren und verkaufen Zubehör für iPhone und iPod und konnten sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Zudem sollen sich die Firmen Vorteile bei Verhandlungen mit Apple verschafft haben.

D. wurde festgenommen und wegen Bestechlichkeit angeklagt. Zudem läuft eine Zivilklage von Apple, in der es heißt, dass D. in den vergangenen Jahren über 1 Million US-Dollar an Schmiergeld angenommen hat, berichtet Mercurynews(öffnet im neuen Fenster). Diese Summe soll er sich mit Andrew A. aus Singapur geteilt haben.

Die Firmen, die von D. vertrauliche Informationen erhielten, sollen sich auf mehrere Länder im asiatischen Raum verteilen. Neben China sollen das Südkorea, Taiwan und Singapur sein. Nähere Details zu den Firmen sind nicht bekannt.


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