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Widerstand in Deutschland

Über 10.000 Einsprüche gegen Google Street View

Das netzpolitische Sommerlochthema Nummer eins wird immer hitziger diskutiert. Einem Sprecher von Google zufolge sollen bereits über 10.000 Bundesbürger gefordert haben, ein Bild ihres Hauses aus Google Street View löschen zu lassen. Das geht ab kommender Woche noch einfacher.

Artikel veröffentlicht am ,
Widerstand in Deutschland: Über 10.000 Einsprüche gegen Google Street View

Die Berliner Zeitung zitiert einen Sprecher von Google, der von einer "fünfstelligen Zahl" zu den Einsprüchen ausgeht. Bereits seit Mai 2009 können in Deutschland ansässige Personen fordern, das Bild ihres Wohnhauses aus dem umstrittenen Dienst Street View entfernen zu lassen. Dieser Einspruch war bisher nur per E-Mail oder Briefpost möglich.

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In der kommenden Woche will Google die Löschanträge über google.de/streetview in einem vereinfachten Verfahren entgegennehmen. Dazu sollen die Nutzer der Berliner Zeitung zufolge direkt ein Satellitenbild auswählen können. Ob die Anwender dabei in irgendeiner Form nachweisen müssen, dass sie dort wohnen, ist nicht bekannt.

Unter derselben Webadresse erklärt Google auch sehr anschaulich, wozu Street View nutzen soll, und welche Maßnahmen zum Datenschutz dafür getroffen wurden. Ob das die offensichtliche Flut der Einsprüche eindämmen kann, ist ungewiss.

Inzwischen wird die Debatte um den Dienst in Öffentlichkeit und Politik immer hitziger geführt. So schrieb beispielsweise der Verfassungsrechtler Thomas Darnstädt in einem Kommentar bei Spiegel Online von der "provinziellen Ängstlichkeit vor dem bösen Blick des Nachbarn" als einem Grund für die Bedenken von Bürgern.

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Tobias Claren 19. Aug 2010

@ shalalalalala Als Hauseigentümer und erst Recht Miethauseigentümer sollte man am besten...

D S 19. Aug 2010

Weiterhin gibt es bei uns in Deutschland auch: http://www.immonet.de/de/areamap...

Scheele 19. Aug 2010

Deutschland-Touristen stellen jährlich hunderttausende Fotos ins Internet. Zu sehen sind...

enner 18. Aug 2010

hihihi! Das wär doch mal eine Aktion gegen diesen von der "freien?" Presse hochgespielten...

Tobias Claren 18. Aug 2010

Ich hoffe dass die Konkurrenz keinerlei Entgegenkommen zeigt! Keine Unkenntlichmachung...


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