• IT-Karriere:
  • Services:

Smartphones

Sicherheitslücken in Android und WebOS

Sowohl in Googles Android als auch in Palms WebOS wurden Sicherheitslücken gefunden, die vom Hersteller bereits geschlossen wurden. Aber nicht allen Gerätebesitzern steht bereits das notwendige Update bereit, vor allem die meisten Android-Smartphones bleiben anfällig für Angriffe.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von MWR Labs
Logo von MWR Labs

In Android hat das britische Sicherheitsunternehmen MWR Labs ein Sicherheitsleck gefunden. Und zwar merkt sich die Webkit-Engine Zugangsdaten und Kennwörter dauerhaft. Durch Einschleusung von Schadcode in den Browser konnten diese Daten dann ausgelesen werden, berichtet PCPro.co.uk. Da der Fehler in der Webkit-Engine steckt, könnte er auch WebOS oder iOS betreffen, die beide ebenfalls Webkit nutzen. Nähere Angaben dazu liegen aber nicht vor.

Offenes Sicherheitsloch in fast allen Android-Smartphones

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. SIZ GmbH, Bonn

Im Gespräch erklärte Alex Fidgen, Director von MWR Labs, dass Google beide Fehler in Android 2.2 beseitigt habe. Genau Angaben von Google gibt es dazu nicht. Alle früheren Android-Versionen seien hingegen weiterhin von den Fehlern betroffen. Das bedeutet, dass beide Sicherheitslücken auf über 95 Prozent der am Markt befindlichen Android-Smartphones weiterhin ausgenutzt werden können. Denn nach aktuellen Google-Angaben wird Android 2.2 erst auf 4,5 Prozent der Android-Smartphones verwendet. Die Mehrzahl der am Markt befindlichen Geräte wartet noch auf ein Update, bisher gibt es in Deutschland Android 2.2 nur für das Nexus One und das HTC Desire.

In WebOS haben die Sicherheitsexperten ein Sicherheitsleck gefunden, das sich über eine manipulierte vCard ausnutzen lässt. Öffnet der Besitzer die etwa per SMS empfangene vCard, kann der Angreifer vollen Zugriff auf das Gerät erhalten. Mit WebOS 1.4.5 wurde dieses Sicherheitsleck geschlossen, teilte Palm mit. Im Interview beklagte sich Fidgen hingegen, dass Palm MWR Labs nicht informiert habe, ob das Sicherheitsleck geschlossen wurde. Allerdings hatte MRW Labs via Webseite im Juli 2010 selbst darauf hingewiesen, dass die Sicherheitslücke in WebOS 1.4.5 beseitigt wurde.

Sicherheitsloch in WebOS für deutsche Nutzer geschlossen

In Deutschland sollten auch alle Pre- und Pixi-Modelle mit WebOS 1.4.5 versehen sein. Aber international ist WebOS 1.4.5 noch nicht überall erschienen. In den USA erhielten Sprint-Kunden erst in dieser Woche das Update auf WebOS 1.4.5. Wer sein WebOS-Gerät bei AT&T oder Verizon gekauft hat, muss weiter auf WebOS 1.4.5 warten.

Die Verteilung von WebOS 1.4.5 hatte sich verzögert, weil Palm einen Fehler bei der Ausführung von PDK-Applikationen gefunden, diesen aber nicht mehr korrigiert hatte. Erst mit der nächsten WebOS-Version wird dieser Fehler also korrigiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-40%) 35,99€
  2. 15,00€
  3. (-20%) 47,99€
  4. 14,99€

hjfghfp 16. Aug 2010

Ökospacken wie der Threadersteller verbringen halt gerne mehr Zeit mit ihrer eigenen...

Dadie 16. Aug 2010

Google Maps lässt sich doch auch über den Market Updaten. Warum geht das Ganze beim...

iOS4Ever 14. Aug 2010

Richtig, ob iPhone oder Android Händie, entscheidend ist, wie man das Gerät nutzen...

hhhd 14. Aug 2010

Ich bin eigentlich eher davon überzeugt dass Google diese angebliche Sicherheitslücke nur...

Die Gates 13. Aug 2010

Tja. iPhone4-Antennagate: Apple kann halt nicht offen sagen: Tja. Am iOS4 seht ihr mal...


Folgen Sie uns
       


Apple TV Plus ausprobiert

Wir haben uns Apple TV+ auf einem Apple TV angeschaut. Apples eigener Abostreamingdienst lässt viele Komfortfunktionen vermissen.

Apple TV Plus ausprobiert Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

    •  /