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Billiggrafik: Herber Verlust für Nvidia

Bei Nvidia laufen die Geschäfte schlecht, das war nach einer Umsatzwarnung Ende Juli 2010 klar. Nun liegen die Zahlen für das zweite Quartal 2010/2011 vor und Nvidia weist einen erheblichen Verlust aus, denn Geforce-GPUs verkaufen sich nicht gut.
/ Jens Ihlenfeld
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Nvidia meldet für das zweite Quartal 2010/2011 einen Umsatz von 811,2 Millionen US-Dollar, 19 Prozent weniger als im ersten Quartal, aber immerhin 4,5 Prozent über dem Wert des Vorjahres, als Nvidia 776,5 Millionen US-Dollar umsetze. Allerdings hatte Nvidia für das Quartal einen Umsatz zwischen 950 und 970 Millionen US-Dollar angepeilt.

Unter dem Strich steht ein Nettoverlust von 141 Millionen US-Dollar, nachdem im ersten Quartal noch ein Gewinn von 137,6 Millionen US-Dollar ausgewiesen wurde. Selbst im zweiten Quartal des Vorjahres lag der Nettoverlust mit 105,3 Millionen US-Dollar niedriger.

Die Verluste gehen dabei vor allem auf Abschreibungen zurück, die Nvidia aufgrund von schwacher Endkundennachfrage bei GPUs am eigenen Inventar vornehmen musste. Nvidia verweist dabei vor allem auf die schwache wirtschaftliche Situation in Europa und China, was dazu geführt habe, dass Kunden verstärkt zu billigeren Grafikchips beziehungsweise integrierter Grafik greifen.

Obwohl die Endkundennachfrage weiterhin ein Unsicherheitsfaktor ist, will Nvidia mit neuen Produkten Umsatz und Marktanteile steigern. Konkrete Ankündigungen dazu gab es nicht.


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