Bioshock Infinite: Über den Wolken statt im Meer
Rapture heißt die Unterwassermetropole, in der Spieler in den ersten beiden Bioshock unterwegs sind. Teil 3 mit dem Titel Bioshock Infinite spielt im Jahr 1912 in der Stadt Columbia, die ein paar Tausend Meter über dem Erdboden schwebt, einst der Stolz der USA war – und dann weitgehend spurlos verschwindet. Klingt ganz schön seltsam, was sich das Entwicklerteam Irrational Games da unter Federführung des Bioshock-Erfinders Ken Levine ausgedacht hat, aber ähnlich schräg sind auch einige der weiteren Details.

Spieler schlüpfen in die Rolle von Booker DeWitt, einem ehemaligen Angestellten der legendären Detektivagentur Pinkerton. DeWitts Auftrag: Er soll eine junge Frau namens Elizabeth retten, die seit 15 Jahren verschwunden und in Columbus versteckt ist. Die beiden verlieben sich, schließen ihre überirdischen Kräfte zusammen und kämpfen dann gemeinsam gegen ihre Feinde – während Columbus droht, abzustürzen.
Der Spieler tritt in der Ego-Perspektive an, die Kämpfe sollen sowohl über den Dächern der Stadt, in Innenräumen als auch schlicht mal über den Wolken stattfinden. Neben Waffen sind Zauberkräfte entscheidend: Beispielsweise können Spieler eine Art magischen Vogelschwarm beschwören, der sich auf die Gegner stürzt.
Bioshock Infinity basiert nach Angaben von Publisher 2K Games auf einer neuen Engine. Es soll 2012 für Xbox 360, Playstation 3 und Windows-PC erscheinen. Auf der Gamescom 2010 in Köln soll es weitere Informationen über das Programm geben.
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