Asus Rampage III Gene: Micro-ATX-Mainboard für Gamer kostet 239 Euro
Schon länger bietet Asus unter dem Namen "Gene" gut ausgestattete Mainboards mit Übertaktungsfunktionen an, die dennoch im kompakten Formfaktor Micro-ATX gehalten sind. Sie sind vor allem für Spieler gedacht, die häufig LAN-Partys oder professionelle Turniere besuchen. Dabei sind die von Shuttle populär gemachten PC-Gehäuse mit annähernd quadratischer Frontplatte sehr beliebt, weil sie kleiner als herkömmliche Desktops sind und weniger wiegen.
Mit 239 Euro lässt sich Asus die Kompaktheit seines High-End-Boards teuer bezahlen – auch ähnlich ausgestattete Boards für das große ATX-Format mit X58-Chipsatz sind dafür schon zu haben. Reizvoll ist aber auch die Möglichkeit, sich mit dem Gene eine kompakte Workstation zu bauen: Das Mainboard verfügt über sechs Speichersockel, so dass sich mit 2-GByte-Modulen recht günstig 12 GByte DDR3-Speicher verwenden lassen. 4-GByte-Module sind noch überproportional teuer, so dass viele 4-Slot-Boards meist nur mit 8 GByte bestückt werden.
Neben zwei USB-3.0-Ports über einen NEC-Chip verfügt das Gene auch über elf USB-2.0-Anschlüsse. Zwei PCIe-x16-Slots nehmen Grafikkarten auf, sie sind mit allen Lanes beschaltet. Sind diese Karten nicht doppelt breit, so können je ein PCI-Slot sowie ein x1-Slot nach PCI-Express genutzt werden.
Für ehrgeizige Übertakter gibt es viele Sonderfunktionen. Dazu zählen unter anderem Messpunkte für Spannungen auf dem Mainboard selbst sowie die Möglichkeit, die Parameter über einen zweiten Rechner zur Laufzeit fernzusteuern. Diese "ROG Connect" genannte Funktion ist jedoch bei vielen Overclocking-Wettbewerben verboten, die Rechner müssen für die Benchmarks so bleiben, wie sie gebootet wurden.
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