Lightspark 0.4.3: Freie Flash-Version spielt auch H.263-Videos
Lightspark 0.4.3 unterstützt Liquid-Layouts, rendert schneller, benötigt weniger Speicher und kann H.263/MP3-Videos abspielen, wobei auf FFmpeg zurückgegriffen wird. Bei älteren Flash-Videos greift Lightspark auf die ebenfalls freie Flash-Implementierung Gnash zurück. Ganz allgemein soll die Wiedergabe von Video- und Audioinhalten in der neuen Lightspark-Version flüssiger sein.
Lightspark-Entwickler Alessandro Pignotti setzt bei seiner freien Flash-Implementierung auf die von Adobe veröffentlichte Spezifikation des Dateiformats SWF und verzichtete komplett auf Reverse-Engineering. Seine Implementierung soll effizient sein, sowohl auf aktueller als auch auf zukünftiger Hardware. So nutzt Lightspark OpenGL zum schnellen Rendern von Geometrie- und Videoframes. Effekte sollen sich später mit Hilfe von Shadern realisieren lassen, werden aber derzeit noch nicht unterstützt.
Darüber hinaus soll Lightspark eine fast vollständige Unterstützung für Actionscript 3.0 bieten, der mit Flash 9 eingeführten Version von Adobes Scriptsprache, die auch in den aktuellen Flash-Versionen verwendet wird. Dabei verfügt Lightspark sowohl über einen Interpreter als auch über eine JIT-Engine auf Basis von LLVM, schreibt Pignotti. Ältere Actionscript-Varianten unterstützt Lightspark nicht und greift dafür auf Gnash zurück.
Im ersten Schritt hat sich Pignotti darauf konzentriert, Youtube-Videos mit Lightspark wiederzugeben. Im nächsten Schritt sollen auch andere Videowebsites unterstützt werden, Youtube hatte aber die höchste Priorität. Er hofft dabei auch auf Unterstützung von anderen, denen er eine Einführung in die Lightspark-Entwicklung per IRC anbietet.
Lightspark 0.4.3(öffnet im neuen Fenster) kann über Launchpad(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.



