Freenet: Weniger Kunden, weniger Umsatz, aber mehr Gewinn
Trotz sinkender Kundenzahl und geringerem Umsatz konnte Freenet sein Ergebnis verbessern. Das stieg von 70,4 Millionen Euro im zweiten Quartal 2009 auf 88,2 Millionen Euro im zweiten Quartal 2010, das Konzernergebnis von 9,4 auf 23,6 Millionen Euro.
Der Großteil des Umsatzes entfällt auf den Bereich Mobilfunk. Aber auch hier sank der Umsatz, von 857,0 auf 815,9 Millionen Euro. Die Zahl der Mobilfunkkunden ging von 17,95 auf 16,53 Millionen zurück, die Zahl der Vertragskunden sank von 7,26 auf 6,60 Millionen, die der Prepaidkunden von 9,43 auf 8,08 Millionen. Allein bei den sogenannten No-frills-Kunden(öffnet im neuen Fenster) konnte Freenet zulegen, von 1,25 auf 1,85 Millionen.
"Wir haben unsere erklärte Strategie, auf hochwertige und profitable Vertragskunden zu setzen, auch im vergangenen Quartal konsequent fortgeführt", kommentiert Freenet-Chef Christoph Vilanek die vorgelegten Zahlen. Betrachtet man allerdings die durchschnittlichen Umsätze pro Kunde, zeigt sich diese Strategie nicht: Der monatliche Umsatz pro Kunde (ARPU) sank bei den Vertragskunden von 24,3 auf 24,2 Euro, blieb bei den Prepaidkunden stabil und sank bei den No-frills-Kunden von 5,9 auf 5,1 Euro.
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