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Tamron: Bildstabilisiertes Zoom mit 70-300 mm und Ultraschallmotor

Tamron hat mit dem SP 70-300mm Di VC USD ein Telezoom vorgestellt, das über einen Ultraschallmotor scharf gestellt wird. Bewegliche Linsenelemente sollen für die Bildstabilisierung sorgen.
/ Andreas Donath
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Die größte Blendenöffnung liegt bei F4 im unteren und bei F5,6 im oberen Telebereich. Das Objektiv besteht aus 17 Elementen in zwölf Gruppen. Darunter ist ein Extra-Low-Dispersion-Linsenelement mit einem besonders niedrigen Zerstreuungsindex. Dadurch sollen chromatische Aberrationen minimiert werden.

Das SP 70-300mm Di VC USD kann manuell fokussiert werden, ohne dass eine AF-/MF-Umschaltung am Objektiv erforderlich ist. Auch im Autofokusmodus kann per Hand korrigierend eingegriffen werden.

Die Bildwinkel liegen diagonal je nach Zoomstellung zwischen 34 und 8 Grad. Die kleinste Einstellentfernung liegt bei 1,5 Metern, der größte Abbildungsmaßstab bei 1:4. Mit einem Filterdurchmesser von 62 mm und einer Gesamtlänge von 142,7 mm (Durchmesser 81,5 mm) ist die Optik recht kompakt geraten. Das Gewicht liegt allerdings bei 765 Gramm. Durch eine Innenfokussierung ändert sich die Baulänge beim Scharfstellen nicht, außerdem ist der Tubus fixiert und dreht nicht mit.

Tamron bringt das Objektiv zunächst mit Nikon-Objektivanschluss auf den Markt. Seine Entwicklung wurde bereits im März 2010 bekanntgegeben , doch erst Mitte August soll es erhältlich sein. Offiziell nannte Tamron(öffnet im neuen Fenster) noch keinen Preis, bei einem Onlinehändler wird es, obwohl noch nicht lieferbar, für rund 500 Euro gelistet.

Modelle für Canon und Sony sollen folgen, wobei die Sony-Variante keinen Bildstabilisator besitzt. Die Sony-Geräte sind dafür mit einem beweglich aufgehängten Sensor ausgerüstet, der durch Ausgleichsbewegungen Verwacklern vorbeugen soll.


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