Satellitenbilder

US-Regierung erneuert Verträge mit Digitalglobe und Geoeye

Geoeye und Digitalglobe werden auch weiterhin die US-Regierung und Geheimdienste mit Satellitenbilder beliefern. Die zuständige Behörde stellt dafür bis zu 7,3 Milliarden US-Dollar bereit. Die beiden Unternehmen, die auch Google beliefern, wollen das Geld unter anderem für neue Satelliten aufwenden.

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Worldview 1 (Bild: Digitalglobe)
Worldview 1 (Bild: Digitalglobe)

Die US-Regierung hat ihre Verträge mit zwei Lieferanten hochauflösender Satellitenbilder erneuert. Dafür stellt die National Geospatial Intelligence Agency (NGA) bis zu 7,3 Milliarden US-Dollar in den kommenden zehn Jahren bereit. Das Programm mit dem Namen Enhanced View startet am 1. September 2010.

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Im Rahmen von Enhanced View sollen die beiden US-Unternehmen Geoeye und und Digitalglobe "Produkte und Dienstleistungen bereitstellen, die den steigenden Bedarf an raumbezogenen Geodaten der Geheimdienste decken", heißt es in einer Mitteilung der NGA. Dafür soll Digitalglobe bis zu 3,5 Milliarden US-Dollar, Geoeye 3,8 Milliarden US-Dollar erhalten. Das Geld wird in jährlichen Raten ausgezahlt. Jede Zahlung muss vom Kongress gebilligt werden.

Beide Unternehmen wollen das Geld unter anderem für die Entwicklung und Anschaffung neuer Satelliten, den Ausbau ihrer Infrastruktur sowie für die Weiterentwicklung ihrer Dienste einsetzen.

Bilder für Google

Geoeye hat zwei Satelliten in der Erdumlaufbahn, von denen der eine, Ikonos, einen Meter große Gegenstände erkennt. Der andere, Geoeye 1, erfasst Objekte von einem halben Meter Größe. Digitalglobe unterhält drei Satelliten - Quickbird, Worldview 1 und Worldview 2 -, die Bilder mit einer Auflösung von unter einem Meter liefern. Beide planen, in den kommenden Jahren einen neuen Satelliten ins All zu schießen. Die Satelliten von Geoeye und Digitalglobe liefern auch Bilder für die Angebote Google Earth und Google Maps.

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Die dem US-Verteidigungsministerium unterstellte NGA bezeichnet sich selbst als "das Auge der Nation". Sie wertet Satelliten- und Luftbilder aus und führt diese mit weiteren Daten wie Geheimdienstinformationen, Kartendaten oder Geodaten zusammen. Geospatial Intelligence (Geoint) heißt diese Art der Aufklärung. Die Auswertungen sind für das Verteidigungsministerium, verschiedene Geheimdienste und andere Regierungsstellen bestimmt. Sie werden aber auch kommerziell angeboten.

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