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Wipe: Toshiba-Festplatte schickt Daten ins Nirwana

Die neue Wipe-Technik von Toshiba soll dafür sorgen, dass die auf verschlüsselten Festplatten gespeicherten Daten beim Ausschalten oder beim Ausbau der Festplatte automatisch unleserlich gemacht werden. Der für die Entschlüsselung notwendige Schlüssel wird gelöscht.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit der neuen Wipe-Technik für selbstverschlüsselnde Festplatten (Self-Encrypting-Drives, SED) will Toshiba die Datensicherheit in Unternehmen verbessern und das Risiko von Datenverlusten reduzieren. Gedacht sind die Festplatten für Bürokopierer oder Drucker, auf denen Dokumente zwischengespeichert werden.

Die Wipe genannten Sicherheitsfunktion für Toshibas SED-Festplatten sollen dafür sorgen, dass kein Unbefugter auf die Daten zugreifen kann, nachdem ein Gerät ausgeschaltet wurde. Hersteller von Bürokopierern und Druckern können so durch ein automatisches Löschen des internen Sicherheitsschlüssels der Festplatte die Daten schützen.

Die Sicherheitsfunktion lässt sich auch vor der Entsorgung oder Weiterveräußerung eines Systems aktivieren. Zudem kann die Festplatte so eingestellt werden, dass beim Ausschalten des Geräts die Daten sicher gelöscht beziehungsweise unleserlich gemacht oder erhalten werden.

Die Wipe-Technik steht in der SED-Version von Toshibas aktueller 2,5-Zoll-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung.


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