Kinect: Gebärdensprache für Gamer
Rennwagen nur mit ein paar Handbewegungen steuern – das kann die Bewegungssteuerung Kinect , die Microsoft Ende 2010 für die Xbox 360 veröffentlichen möchte. Jetzt zeigt ein Patent mit dem Titel 'Gesture Keyboarding'(öffnet im neuen Fenster) , dass die flache schwarze Kiste noch mehr drauf hat. Offenbar beherrscht das Gerät auch die Gebärdensprache, genauer, die American Sign Language. Denkbar ist beispielsweise, dass bei einer Onlinesession gehör- oder sprachbehinderte Spieler durch das Ausführen der Handbewegungen kommunizieren können, indem Kinect diese Eingaben übersetzt und den Inhalt für andere Spieler per Sprachausgabe übermittelt.

Das Patent, das Anfang 2009 eingereicht und Anfang August 2010 erteilt wurde, bezieht sich nicht eindeutig auf Kinect, allerdings passt die Beschreibung der technischen Abläufe exakt auf das System von Microsoft. Neben der Gebärdensprache registriert das Unternehmen gleich noch rund 20 weitere Möglichkeiten, Buchstaben und Zahlen ohne angeschlossene Tastatur einzugeben. Der Nutzer schleudert zum Beispiel einen virtuellen Ball auf entsprechende Symbole auf dem Bildschirm.
Kinect soll ab November 2010 für die Xbox 360 verfügbar sein und rund 150 Euro kosten. Microsoft hat wiederholt öffentlich darüber nachgedacht, ähnliche Bewegungssteuerungen für andere Plattformen – etwa für Windows-Systeme – anzubieten.
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