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Mark Hurd: HP-Chef erhält 12,2 Millionen US-Dollar zum Abschied

Der Abgang von HP-Chef Mark Hurd erfolgte nicht ganz freiwillig, wird ihm aber mit einem Trennungsgeld von rund 12,2 Millionen US-Dollar versüßt. Die Auseinandersetzung mit Jodie Fisher wegen sexueller Belästigung, die Stein des Anstoßes war, wurde außergerichtlich beigelegt.
/ Jens Ihlenfeld
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"Ich bin überrascht und traurig, dass Mark Hurd seinen Job deswegen verloren hat. Das war nie meine Absicht", sagt Jodie Fisher in einer Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster), die von ihrer Anwältin Gloria Allred(öffnet im neuen Fenster) verbreitet wurde.

Die ehemalige Schauspielerin Jodie Fisher(öffnet im neuen Fenster) hatte mit Vorwürfen wegen sexueller Belästigung gegen den HP-Chef eine Untersuchung ins Rollen gebracht, an deren Ende Hurd wegen falscher Spesenabrechnungen seinen Hut nehmen musste.

"Mark und ich hatten nie eine Affäre oder eine intime sexuelle Beziehung", so Fischer in ihrer Stellungnahme. Demnach lernte sie den HP-Chef 2007 im Rahmen eines Bewerbungsgesprächs kennen. Sie arbeitete später auf Veranstaltungen für wichtige Kunden von HP und den Vorstand des Unternehmens.

Ihre Auseinandersetzung haben Fisher und Hurd außergerichtlich beigelegt. Mehr wolle sie dazu nicht sagen.

Ganz freiwillig trat Hurd als HP-Chef nicht zurück, musste sich wohl aber dem Druck von HPs Board of Directors beugen. Eine Vereinbarung mit seinem ehemaligen Arbeitgeber sichert Hurd ein Trennungsgeld von 12,2 Millionen US-Dollar zu. Zudem erhält Hurd das Recht, in bestimmtem Umfang Optionen auf HP-Aktien zu erwerben. Im Gegenzug verzichtet Hurd auf rechtliche Schritte gegen HP, dies geht aus einer Mitteilung(öffnet im neuen Fenster) hervor, die HP bei der US-Börsenaufsicht eingereicht hat.


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