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Leica M9: Firmware behebt Abschaltfehler

Leica hat für seine digitale Messsucherkamera M9 eine Firmware vorgestellt, die den automatischen Weißabgleich verbessern soll und einen Fehler beim Energiesparmodus behebt, der die Kamera während der Benutzung einfach ausschalten konnte.
/ Andreas Donath
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Die Leica M9(öffnet im neuen Fenster) soll nach dem Update auf Version 1.1.38 einen genaueren automatischen Weißabgleich bei Beleuchtung mit Energiesparlampen und Glühlampen machen können. Außerdem hat Leica die Kompatibilität zu SDHC-Speicherkarten verbessert.

Die Liste der Fehlerbeseitigungen in der neuen Firmware ist recht kurz. So wurde das Speichern von Anwenderprofilen verbessert. Teilweise kam es beim Wechseln der Profilspeicherplätze zu Störungen.

Außerdem wurde ein Anzeigefehler im US-amerikanischen Zeitanzeigenformat beseitigt. Gravierender war da schon der Fehler im automatischen Energiesparmodus, der die M9 gelegentlich während der Bedienung einfach abschaltete. Wie das Firmwareupdate(öffnet im neuen Fenster) vorgenommen wird, beschreibt Leica in einem PDF-Dokument(öffnet im neuen Fenster).

Die M9 besitzt einen Sensor im Format 24 x 36 mm und arbeitet wie eine Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven. Jedoch schaut der Fotograf beim Blick in den Sucher nicht durch das Objektiv. Bei der manuellen Scharfstellung muss der Benutzer zwei leicht versetzte Bilder im Sucher zur Deckung bringen. Einen Autofokus gibt es nicht. Die Leica M9 nimmt mit ihrem CCD-Sensor 18 Megapixel auf. Die Lichtempfindlichkeit reicht von ISO 80 bis 2.500.

Der verwendete Sensor wurde speziell für die M9 entwickelt und erlaubt es, auch alte Objektive zu verwenden, auch solche für die Leica M3 aus dem Jahre 1954. Auf der Kamerarückseite befindet sich unter anderem ein 2,5 Zoll großes Display, mit dem die Menüsteuerung und die Aufnahmekontrolle vollführt werden. Ein Live-View-Modus ist nicht vorhanden.

Die Verschlussgeschwindigkeit reicht von 1/4.000 bis 32 Sekunden. Die Serienbildgeschwindigkeit beziffert Leica mit zwei Fotos pro Sekunde und acht Bildern in Serie. Der obere und untere Gehäusedeckel der Leica M9 besteht aus Messing, das Chassis aus einer Magnesiumlegierung. Das Gehäuse misst 139 x 37 x 80 mm und wiegt inklusive Akku, aber ohne Objektiv rund 585 Gramm. Die Leica M9 kostet 5.495 Euro.


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