Abo
  • Services:
Anzeige
Google Street View: Software eliminiert Menschen

Google Street View

Software eliminiert Menschen

US-Informatiker haben eine Software entwickelt, die die Privatsphäre von Menschen, die bei Googles Fotofahrzeugen erwischt werden, schützen soll: Die Software entfernt die Menschen und ergänzt das Bild an dieser Stelle. Bis auf kleine Fehler funktioniert das System recht gut.

Gegner von Googles Angebot Street View kritisieren gern den mangelnden Schutz an Privatsphäre derer, die auf den Straßenansichten zu sehen sind. Google verwischt deshalb die Gesichter auf den Fotos. New Yorker Wissenschaftler haben vor zwei Jahren eine Software entwickelt, die Gesichter durch andere ersetzt. Informatiker der Universität des US-Bundesstaates Kalifornien in San Diego (UCSD) haben eine Software entwickelt, die Menschen in solchen Bildern ganz entfernt.

Anzeige

Nur Einzelpersonen

Die von den UCSD-Informatikern Arturo Flores und Serge Belongie entwickelte Software erkennt die Silhouette eines Menschen auf einem Bild und löscht die Person. Damit an der Stelle kein Loch in dem Bild entsteht, ergänzt die Software diese Stelle anhand der Umgebungsdaten. Das geht allerdings derzeit nur mit Einzelpersonen. Im nächsten Schritt wollen die Forscher die Software dazu bringen, auch ganze Gruppen zu ersetzen.

  • Die Software erkennt und löscht Menschen aus Fotos. (Bild: Arturo Flores)
  • Sie hat aber Fehler: Der Hund wird nicht erkannt und bleibt erhalten. (Bild: Arturo Flores)
  • Auch ein Regenschirm wird nicht erkannt. Manchmal bleibt auch ein Umriss einer Person sichtbar. (Bild: Arturo Flores)
Die Software erkennt und löscht Menschen aus Fotos. (Bild: Arturo Flores)

Die Ergebnisse sind nach Angaben der Entwickler auch schon ganz gut. Geistereffekte - also dass die Silhouetten noch erkennbar sind - seien zumindest nicht so stark, dass sie störten. Dafür gibt es andere Fehler: So kann es sein, dass die Software einen Menschen entfernt, nicht aber seinen Hund, den er spazieren führt. Auf dem Bild ist dann ein Hund ohne Herr mit einer gespannten Leine zu sehen. Auch Schuhe vergisst sie zuweilen zu entfernen.

Trotz verwischter Gesichter erkennbar

Vorteil ihres Systems gegenüber dem Verwischen der Gesichter, das Google praktiziert, sei, dass dabei immer noch die Statur und die Kleidung eines Menschen erkennbar seien. In Kombination mit den Geoinformationen des Bildes könne so ein Mensch immer noch identifizierbar sein, wenn er in den Nähe seines Wohnortes fotografiert wurde. Das sei bei ihrem System ausgeschlossen, schreiben Flores und Belongie.

Sie haben ihre noch namenlose Software kürzlich auf dem International Workshop on Mobile Vision vorgestellt, der von dem Ingenieursverband Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) veranstaltet wurde.


eye home zur Startseite
hhhd 15. Okt 2010

Willst du misch jetzt promovieren, Alda?

WinnerXP 10. Aug 2010

Dass Hunde drin bleiben ist ja nicht schlimm. Von denen wird man normalerweise nicht...

ohai 09. Aug 2010

Cool, Danke. Ich war damals richtig begeistert, als das für Photoshop vorgestellt wurde...

Ickebins 09. Aug 2010

Ich hab als Erstes an die Selbstmorgzellen von Futurama gedacht. ;-) Icke

hgjfghjfgtfhgn 09. Aug 2010

in der Kategorie "Reisserische Überschrift die fast etwas mit dem Thema zu tun hat"



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Ratbacher GmbH, Raum Münster
  2. CAPCAD SYSTEMS AG, Lüneburg, Landshut, Ismaning
  3. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  4. Polizei Berlin, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€
  2. (-15%) 25,49€
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  2. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  3. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  4. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  5. Supercomputer

    Der erste Exaflop-Rechner wird in China gebaut

  6. Thomas de Maizière

    Doch keine Vorratsdatenspeicherung für Whatsapp

  7. Automatisierung

    Europaparlament fordert Roboterregeln

  8. Elitebook 810 Revolve G3

    HP gibt die klassischen Convertible-Notebooks auf

  9. Connected Modular

    Tag Heuers neue Smartwatch soll hybrid sein

  10. Megaupload

    Kim Dotcom kann in die USA abgeschoben werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Pure Audio: Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische
Pure Audio
Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische

Prey angespielt: Das Monster aus der Kaffeetasse
Prey angespielt
Das Monster aus der Kaffeetasse
  1. Bethesda Softworks Prey bedroht die Welt im Mai 2017
  2. Ausblicke Abenteuer in Andromeda und Galaxy

Kernfusion: Angewandte Science-Fiction
Kernfusion
Angewandte Science-Fiction
  1. Kernfusion Wendelstein 7-X funktioniert nach Plan

  1. Re: Motorsport mit spektakulären Unfällen

    Palerider | 13:57

  2. Re: Schwachsinnige Steuer

    Prinzeumel | 13:57

  3. Re: Für Ryzen wurden auch Anpassungen gemacht

    Suven | 13:56

  4. Typisch CSU. Hauptsache Laut herumschreien.

    David64Bit | 13:56

  5. Re: Firefox funktioniert nicht mehr (ganz richtig)

    triplekiller | 13:55


  1. 14:00

  2. 13:12

  3. 12:07

  4. 12:06

  5. 11:59

  6. 11:40

  7. 11:27

  8. 11:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel