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Fotorestaurierung

Kaputte Bildelemente automatisch reparieren

Bei zerkratzten und zerrissenen Fotos sollen sich Fehler mit der Fotorestaurierungssoftware Akvis Retoucher entfernen lassen. Die neue Version 4.0 soll auch störende Bildelemente wie Oberleitungen, Verkehrsschilder und Personen im Bildhintergrund verschwinden lassen. Der Anwender muss sie vorher nur markieren.

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Fotorestaurierung: Kaputte Bildelemente automatisch reparieren

Akvis Retoucher arbeitet wahlweise als separates Programm oder als Photoshop-Plugin. Es soll dabei helfen, Kratzer, Risse, Schmutz und sonstige Beschädigungen von eingescannten Bildern zu entfernen. Dabei lassen sich in Maßen auch fehlenden Bildteile rekonstruieren. Das funktioniert unter Einbeziehung der angrenzenden Bereiche, die für die Reparatur eingesetzt werden.

  • Vor der Bearbeitung: störende Oberleitungen (Rostock Rathaus)
  • Maskierung in Akvis Retoucher 4
  • Nach dem automatischen Entfernen in Akvis Retoucher 4: teilweise Artefakte im blauen Himmel, Fehler in der Fassade
  • Detail vor der Bearbeitung mit maskierter Oberleitung
  • Versuch mit Adobe Photoshop und "Content Aware Fill" - ebenfalls mit Artefakten
Vor der Bearbeitung: störende Oberleitungen (Rostock Rathaus)
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Im Gegensatz zu den meisten Clone-Pinseln muss der Anwender die Kopierarbeit jedoch nicht selbst leisten, sondern nur den defekten Bereich markieren. Wem das nicht ausreicht, findet auch im Retoucher Clone-Werkzeuge.

Die neue Version kann auch unerwünschte Gegenstände im Bild entfernen. Sie werden ebenfalls markiert und dann gelöscht, wobei der Anwender Bezugslinien einziehen kann, entlang derer der Hintergrund wiederhergestellt wird. Das ist besonders bei Architektur sinnvoll.

Wer Akvis als Photoshop-Plugin einsetzt, kann zunächst im Adobe-Programm die Selektion der unerwünschten Details vornehmen und dann Akvis Retoucher aufrufen. Dort werden die markieren Bereiche sofort übernommen. Photoshop bietet im Gegensatz zum Akvis-Werkzeug bessere Selektionswerkzeuge, die nicht nur mit freier Hand als Pinsel bedient werden müssen. Der Hersteller hat einige Bildbeispiele bereitgestellt, die mit der Software restauriert wurden.

Im Kurztest von Golem.de erwiesen sich die Ergebnisse des Retouchers als recht zwiespältig. Einerseits gelang es recht gut, Bilddefekte wie zum Beispiel Risse auszugleichen, wenn diese nicht allzu gravierend sind. Andererseits ließen sich Oberleitungen nur sehr schlecht löschen, selbst wenn diese vor einem fast einfarbigen Himmel fotografiert wurden. Die Content-Aware-Füllfunktion von Adobe Photoshop CS5 konnte an dem Beispielbild allerdings auch nicht überzeugen.

Das Programm steht in zwei Versionen zur Verfügung: als eigenständige Anwendung und als ein Plugin. Eine kostenlose Testversion mit zehn Tagen Laufzeit ist als Download verfügbar. Die Vollversion kostet für Privatanwender ab 67 Euro, geschäftliche Anwender zahlen 118 Euro.



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nate 09. Aug 2010

Sorry, da habe ich keine Erfahrung.

Darth Blutwurst 05. Aug 2010

Für so 'ne simple Retusche brauch ich kein Photoshop. Das geht zur Not mit Paint von...

MeinSenf 05. Aug 2010

Dann ist da eben eine Leitung. Das ist doch kein Drama, so sieht die Welt heutzutage eben...

Honk 05. Aug 2010

Ich denke das wurde auch mit Absicht so dargestellt, damit man sich einen Eindruck über...

dominikD 05. Aug 2010

Oder den Fotografen richtig Bezahlen, damit du nicht nur die Preview-CD sondern die...


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