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Sepia: Europäisches Projekt soll Smartphones sicherer machen

Surfen, Einkaufen oder Fahrkarten kaufen – das Mobiltelefon ist längst kein bloßes Fernsprechgerät mehr. Mit diesem Wandel haben sich im Laufe der Zeit auch die Anforderungen an die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre erhöht. Im Rahmen des EU-Projektes Sepia sollen entsprechende Schutzmechanismen entwickelt werden.
/ Werner Pluta
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Smartphones sicherer zu machen, das ist das Ziel des europäischen Forschungsprojektes Sepia(öffnet im neuen Fenster) (von: Secure, Embedded Platform with advanced Process Isolation and Anonymity capabilities). Unter der Leitung der Technischen Universität (TU) im österreichischen Graz wollen Wissenschaftler in den kommenden drei Jahren Mechanismen für Datensicherheit auf den Geräten entwickeln.

Das Mobiltelefon ist inzwischen deutlich mehr als nur ein Gerät zum Telefonieren – es ist ein elektronischer Assistent in vielen Situationen. "Die Menschen spielen am Handy, kaufen Konzerttickets oder verwenden es als Schlüssel bei Zutrittskontrollen" , erklärt Kurt Dietrich von der TU Graz. "Bei jedem Vorgang werden Daten gespeichert, die es erlauben, Aktivitäten bestimmten Telefonen und damit konkreten Personen zuzuordnen."

Dafür bedarf es neuer Techniken zum Schutz der Geräte vor Angriffen von außen sowie zum Schutz der Privatsphäre. Diese Techniken sollen im Rahmen des Projektes entwickelt werden. Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer Verbesserung der Sicherheit für mobile Plattformen, Verschlüsselungen sowie auf dem Schutz der Privatsphäre. "Der Schutz vertraulicher Daten steht in allen Entwicklungsstufen von Hard- und Software, vom Design bis zum fertigen Produkt im Vordergrund" , sagte Dietrich. An dem Projekt sind neben der TU Graz Arm, Brightsight, Giesecke & Devrient und Infineon beteiligt.


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