Abo
  • Services:

KDE SC 4.5

Neue KWin-Effekte und verbessertes Benachrichtigungsfeld

Die aktuelle Version der KDE SC bringt vor allem Verbesserungen am Fenstermanager KWin mit. Neben der verbesserten Tiling-Funktion bietet KWin auch einige weitere Effekte. Das Benachrichtigungsfeld wurde überarbeitet und fügt sich besser in den Plasma-Desktop ein.

Artikel veröffentlicht am ,
KDE SC 4.5: Neue KWin-Effekte und verbessertes Benachrichtigungsfeld

Die Entwickler haben zahlreichen Komponenten der KDE Software Compilation in deren Version 4.5 einen Feinschliff verordnet. Mit KSharedDataCache erhielt KDE SC eine neue Funktion zur Zwischenspeicherung, die künftig alle Anwendungen nutzen können und die Software Collection deutlich beschleunigen soll. In der aktuellen Version werden damit die Icons gecacht.

  • Das Benachrichtigungsfeld...
  • ...wurde überarbeitet und passt sich jetzt besser an die Plasma-Arbeitsfläche an.
  • Der KDE-Browser Konqueror erhält eine Webkit-Engine, mit der er den Acid3-Test mit Bravour besteht.
  • Der Fenster-Manager Kwin wurde mit einer Tiling-Funktion ausgestattet, die Fenster nebeneinander platziert.
  • Das Benachrichtigungsfeld verwendet das Dbus-Framework, um über angeschlossene Hardware zu informieren.
  • Nachrichten können bei Bedarf Details preisgeben...
  • ...oder dezent Statusmeldungen ausgeben.
  • Der Marble-Atlas bietet einen Routenplaner für lange Strecken.
  • Kwin-Effekte können in den KDE-Systemeinstellungen...
  • ...vorgenommen werden.
  • Einzelne Effekte können ein- und ausgeschaltet werden,...
  • ...je nach Fähigkeiten der Grafikkarten und entsprechender Treiber.
  • Stadtpläne bietet Marble mit dem Kartenmaterial aus dem OpenStreetMap-Projekt.
Das Benachrichtigungsfeld...
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. über duerenhoff GmbH, Osnabrück

Die Plasma-Arbeitsfläche wurde vor allem für den Einsatz auf Netbooks mit geringer Auflösung optimiert. Dabei wurde auch das Benachrichtigungsfeld überarbeitet. Es verwendet das Dbus-Framework für Systemmeldungen und wurde besser an die Arbeitsfläche angepasst. Zusätzlich wurden auch das KDE-Infozentrum und die Systemeinstellungen überarbeitet.

Viel Arbeit haben die Entwickler in den Fenstermanager KWin gesteckt. Während des Google Summer of Code 2010 wurde KWin um eine gekachelte Fensterdarstellung erweitert. Die Funktion wurde nun in die offizielle KDE SC eingepflegt und kachelt Fenster nebeneinander, ohne dass sie sich überlappen. Darüber hinaus wurden weitere Effekte hinzugefügt, etwa das Verwischen des Hintergrunds beim Bewegen von Fenstern. Die Effekte können allesamt über das neue Modul Systemsettings in den Systemeinstellungen ein- und ausgeschaltet werden. Über das ebenfalls neue Modul Oxygen-settings kann der gleichnamige Stil der Benutzeroberfläche angepasst werden.

Der KDE-Webbrowser Konqueror, der in den letzten Monaten stiefmütterlich behandelt wurde, erhielt eine Webkit-Engine, mit der er den Acid3-Test zu 100 Prozent besteht. Dabei ist er allerdings etwas langsamer als sein Firefox-Pendant und nicht alle Webseiten werden korrekt dargestellt. Die Webkit-Engine ist zwar in KDE SC 4.5 enthalten, muss allerdings explizit und etwas umständlich aktiviert werden.

Den Marble-Atlas hat das Entwicklerteam mit einem Routenplaner ausgestattet. Mit dem Kartenmaterial aus OpenStreetMap taugt Marble auch zur Orientierung in vielen Städten.

Damit KDE SC 4.5 nicht an Stabilität einbüßt, verzichtete das KDE-Team auf die geplante KMail-Version auf Basis des Akonadi-Frameworks. Dessen Veröffentlichung wurde um einen Monat verschoben. Die Version wird mit dem ersten monatlichen Bugfix-Update KDE SC 4.5.1 erscheinen. Bis dahin wird die stabile KMail-Version aus KDE SC 4.4 weiter gepflegt.

Der Quellcode der aktuellen Version steht auf der Webseite des Projekts zum Download bereit.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,95€
  2. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  3. 53,99€

Der Kaiser! 12. Aug 2010

Wie benutz ich das mit LXDE/Openbox?

Seitan-Sushi-Fan 11. Aug 2010

Es gab noch nie einen "stable"-Zweig, der sich an SC-Releases orientiert, sondern nur...

nasenbär 10. Aug 2010

Ist vermutlich hauptsächlich OSX Nutzer, also überfordere ihn nicht mit solch...


Folgen Sie uns
       


God of War (2018) - Fazit

Viele langjährige Fans von Kratos dürften beim neuen God of War erst mal vom Glauben abfallen. Der Neue hat aber auf eigenständige Art ebenfalls das Zeug zum Kulthelden.

God of War (2018) - Fazit Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

    •  /